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179 Suchergebnisse für Pflege und Medizin gefunden

Gicht und Ernährung

Die Ursache von Hyperurikämie (Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut) und Gicht ist eine Störung des Purinstoffwechsels. Der Körper kann entweder nicht genügend Harnsäure, dem Abbauprodukt von Purinen ausscheiden oder produziert zu viel. Eine purinarme Ernährung von maximal 500 mg Harnsäure kann mit dazu beitragen, den Harnsäurespiegel im Blut zu normalisieren und Gichtanfällen vorzubeugen. Ausgeschieden wird Harnsäure...

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Pflege und Betreuung von Patienten im Delir

Das Delir wird häufig in einem Atemzug mit Altersdemenz oder Alkoholentzugsdelir erwähnt. Unklare Definitionen und Unwissenheit über das Syndrom führen zu einer Verharmlosung des Delirs, was häufig schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Die Ursachen und das Erscheinungsbild eines Delirs sind vielfältig und stellen die Pflegefachkräfte vor eine große Herausforderung. Pflegende haben den unmittelbarsten Kontakt zu den Patienten und...

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Anorexie, Erbrechen und Übelkeit unter Chemo

Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, erfahren verschiedenste Belastungen und Nebenwirkungen. Häufig ist die Beeinträchtigung durch diese sehr groß und bestimmt einen wesentlichen Teil des Alltags. Bei den kurzen Kontakten mit den Patienten, die im Rahmen der Versorgung in der ambulanten Pflege entstehen, ist es oft schwierig, die betroffenen Personen optimal zu unterstützen. Den Pflegenden fehlt es nicht nur an Zeit, sondern oftmals auch an Wissen über die...

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Die Pflege von Menschen mit Morbus Parkinson

Einer von 1.000 Menschen in Deutschland erkrankt an M. Parkinson. Seit 1919 weiß man, dass ein Absterben der dopaminbildenden Zellen in der Substantia nigra, die einen Teil des Mittelhirns darstellt, ursächlich für die Symptome ist. Warum die Zellen absterben, ist bis heute nicht geklärt. Zusätzlich zu den Kardinalsymptomen Tremor, Rigor, Brady-, Hypo- und Akinese sowie posturale Instabilität treten vegetative Störungen auf. Ein kompetenter Neurologe...

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Die PEG-Versorgung

In der heutigen Welt der modernen Medizin ist es vergleichsweise einfach, einen Patienten mithilfe der perkutan-endoskopischen Gastrostomie (PEG) enteral zu ernähren. In der Vergangenheit war dies mitunter sehr schwierig und leidvoll für Arzt und Patient. Zwar gab es schon im 12. Jahrhundert Bemühungen von dem arabischen Arzt Ibn Zuhr-Avenzoar (1091–1161 n. Chr.), mittels einer Silberkanüle einem Patienten mit stenosierendem Ösophaguskarzinom Nahrung...

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Depressionen bei älteren Menschen

Neben demenziellen Erkrankungen gehören Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Eine Depression ist eine behandelbare Krankheit und hat nichts mit „schlechter Stimmung“ zu tun. Auch gehört sie nicht zu den Krankheiten, die „das Alter ebenso mit sich bringt“. Für Pflegekräfte gehört die Pflege und Betreuung depressiver Bewohner/Pflegekunden sicherlich zu den schwierigsten Pflegesituationen. Eine gedrückte...

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Zum Umgang mit Betäubungsmitteln

Betäubungsmittel haben eine sehr starke Wirkung und unterliegen daher strengen Gesetzen und Verordnungen in Deutschland. Nur ein Arzt, der in Deutschland seinen Beruf ausübt, darf auf dem 3-teiligen Betäubungsmittelrezept in begründeten Fällen dem Patienten ein Betäubungsmittel verschreiben. Pflegefachkräfte müssen die für sie relevanten Vorgaben im Umgang mit Betäubungsmittel genau kennen, denn sonst drohen harte Strafen einschließlich...

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Psychologische Aspekte von Schmerzen

Schmerz als Alltagsphänomen hat eine wichtige Schutz- und Warnfunktion, wenn Schädigungen im Körper stattfinden oder zu erwarten sind. Menschen ohne Schmerzwahrnehmung leben gefährlich, da sie bedrohliche Reize aus dem eigenen Körper, z. B. eine Entzündung, nicht wahrnehmen. Schmerz beinhaltet ein ganz subjektives Erleben, das unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Es gibt Kulturen, in denen es verpönt ist, Schmerzen zu zeigen. Schmerz ist ein...

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Medikamentengabe bei Schluckstörungen

In unserer älter werdenden Gesellschaft leiden Millionen Menschen unter einer Schluckstörung (Dysphagie). Den Patienten bringt dies eine Vielzahl von Schwierigkeiten: Nicht nur das Essen und Trinken bereitet Probleme, sondern auch die Einnahme von Medikamenten wird zur täglichen Herausforderung. Die Leitsymptome der Dysphagie sind   unkontrolliertes vorzeitiges Entgleiten des Nahrungsbreis, Verbleib von Speiseresten in den Wangentaschen oder im hinteren Teil des Mundes,...

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Arzneien richtig anwenden

Wie kommt der Arzneistoff an seinen Wirkort im Körper? Welche Arzneiform lässt einen konstanten Blutspiegel entstehen? Was kann man tun, damit der Patient ein Arzneimittel nicht zu häufig am Tag einnehmen muss? Wie wird ein säureempfindlicher Arzneistoff verpackt, sodass er die Magenpassage übersteht? Was muss getan werden, damit Augentropfen nach Möglichkeit nicht brennen? Wie wirkt ein Arzneimittel möglichst schnell oder lange? Mit diesen für...

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Wechselwirkungen von Medikamenten

Ältere Menschen sind eine Patientengruppe für sich. Denn: Im Alter verändern sich die Körperfunktionen und damit auch die Fähigkeit des Körpers, Arzneistoffe zu verstoffwechseln. In dieser Fortbildungseinheit erfahren Pflegekräfte, durch welche Mechanismen Wechselwirkungen (WW) entstehen können und bei welchen Arzneistoffgruppen diese besonders häufig auftreten. Zu beachten gilt, dass Wechselwirkungen nicht nur bei verschreibungspflichtigen...

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Medikamentenmissbrauch

Eine große Zahl von Menschen hat einen problematischen Umgang mit Medikamenten. Viel zu oft oder viel zu lang werden die Arzneimittel eingenommen, obwohl es keinen medizinischen Grund (mehr) dafür gibt. Die Folgen sind Missbrauch, Abhängigkeit und Probleme beim Versuch, diese Arzneimittel wieder abzusetzen. Der Pflegefachkraft kommt eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung und bei der Therapiebegleitung zu. Nicht immer erkennen die Betroffenen, welche Risiken der...

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Thrombose: Wenn der Blutfluss stockt

Kernaufgabe allen pflegerischen Handelns ist die Identifikation der unterschiedlichen Pflegeprobleme eines Patienten und die Ableitung entsprechender Maßnahmen, um Komplikationen und/oder eine Erkrankung zu vermeiden. Ein großes Problem stellt häufig die Thrombosegefährdung dar. Es ist dementsprechend wichtig, eine genaue Kenntnis über die pathophysiologischen Mechanismen der Thromboseentstehung (Virchowsche Trias) zu haben. Darüber hinaus müssen –...

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Anleitung und Beratung von Angehörigen

Angehörige gehen zur Beratung und Anleitung aus vor allem 2 Gründen auf einen Pflegedienst zu: Ein Angehöriger wird pflegebedürftig oder die bisherige Pflegebedürftigkeit hat sich verschlechtert und muss nun an die neue Situation angepasst werden. In beiden Fällen benötigen die pflegenden Angehörigen Verständnis für die (neue) Situation. Hierbei ist es sinnvoll, dass die beratende Pflegefachkraft ruhig und besonnen an das Gespräch...

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Medikamentengabe in der ambulanten Pflege

Pflegekräfte in der häuslichen Pflege sind häufig damit beauftragt, den Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente zu verabreichen. Wenn die schriftliche Anordnung des Arztes vorliegt, die richtigen Medikamente vorhanden sind und der Patient bereit ist, seine Medikamente einzunehmen, stellt dies auch kein Problem dar. Doch jede Pflegekraft in der häuslichen Pflege weiß, dass dies häufig nicht der Fall ist. Manchmal ist es einfach so, dass Patienten nicht da...

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Das NBI verstehen und anwenden

Seit dem 01.01.2017 gibt es in Deutschland einen neuen gesetzlichen Pflegebedürftigkeitsbegriff. Daraus resultiert auch das neue Begutachtungsinstrument (NBI) (oder auch Neues Begutachtungsassessment (NBA)) zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit. Während Pflegebedürftigkeit vorher überwiegend am notwendigen körperlichen Unterstützungsbedarf gemessen wurde, orientiert sich der neue Begriff am Grad der Selbstständigkeit. Dies erfordert ein Umdenken bei...

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Ambulant pflegen und verkaufen

Da viele Menschen in der Rolle des Kunden negative Erfahrungen mit Verkäufern gemacht haben, stehen Pflegekräfte dem Verkaufen von Leistungen skeptisch gegenüber. Qua Beruf und Berufung fühlen sie sich dem Wohl ihrer Patienten verpflichtet und scheuen sich, aktiv Angebote zu unterbreiten. Wenn jedoch deutlich wird, dass viele Dienstleistungen den größten Leidensdruck verringern und sogar den Bedürfnissen der Kunden entsprechen, scheitert es oft an der...

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Fehler bei der Medikamentengabe

Pflegekräfte in der häuslichen Pflege sind häufig damit beauftragt, den Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente zu verabreichen. Wer hätte gedacht, dass es gerade bei der Gabe von Medikamenten häufig zu Fehlern kommt? Zwar macht jeder Mensch Fehler. Doch wenn einer Pflegekraft bei der Medikamentengabe ein Fehler unterläuft, kann dies, wenn sie den Fehler nicht erkennt oder es vor Scham oder aus Angst nicht zugibt, schlimme Folgen für den Patienten...

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Wann haftet die Pflegekraft?

 „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, besagt ein Sprichwort. Setzt man dieses Sprichwort in die Arbeitswelt des ambulanten Dienstes um, könnte man sagen: Wo viel gearbeitet wird, kommt es auch schon einmal zu Schäden. Wenn eine Pfl egekraft einen Schaden während der Arbeit verursacht, versuchen einige Arbeitgeber, die Pfl egekraft an der Schadensregulierung zu beteiligen. In bestimmten Fällen ist dies sogar möglich. Worauf es hierbei...

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Beratung von Pflegekunden

Beratungsgespräche in der ambulanten Pflege werden nicht unbedingt nur von den Leitungskräften durchgeführt. Vielmehr werden immer häufiger ambitionierte Pflegefachkräfte auf Schulungen geschickt und intern für diese Gespräche weiter geschult. Dabei geht es in erster Linie um die sogenannten 37.3er-Besuche sowie im Einzelfall auch um Folgegespräche, um mehr Leistungen zu verkaufen. Wenn Pflegefachkräfte diese Besuche durchführen, brauchen...

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Das deutsche Gesundheitssystem

Das deutsche Gesundheitssystem gilt als eines der besten weltweit. Gesundheitsvorsorge, stationäre und ambulante Behandlungen, Reha und Pflege – jeder Bedarfsfall ist abgedeckt. Das ist natürlich teuer. Finanziert wird das Ganze zum großen Teil durch unser Sozialversicherungssystem. Ziel ist es, dass die Menschen in allen Lebenslagen, sei es auch bei Arbeitslosigkeit, bei Unfällen und Krankheit oder im Alter, abgesichert sind und dann die notwendige...

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Das Neue Begutachtungsassessment (NBA)

Ab dem 01.01.2017 wird Pflegebedürftigkeit neu definiert. Im bisherigen System werden eher körperliche Gebrechen berücksichtigt als psychische Problemlagen und Demenzen. Dies wird sich 2017 ändern. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werden physische und psychische Probleme gleichwertig berücksichtigt. Dieses neue Verständnis von Pflegebedürftigkeit verlangt nach einem neuen Einschätzungsinstrument. Dies ist das Neue Begutachtungsassessment,...

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Dürfen Pflegekräfte Leistungen verweigern?

Es gibt viele Gründe, warum eine Pflegekraft in der ambulanten Pflege die Durchführung einer Leistung bei einem Pflegekunden ablehnt. Manche sind berechtigt, andere nicht. Häufigster Grund für eine verweigerte Leistung ist, dass das persönlicheVerhältnis zwischen Pflegekunden und Pflegekraft gestört ist und die Pflegekraft mit der Art des Patienten nicht zurechtkommt. Es kann aber auch sein, dass die Pflegekraft die verordnete Maßnahme nicht...

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Abschließen der Wohnungstür

In der ambulanten Pflege kommt es häufig vor, dass ein Pflegekunde oder auch die Angehörigen verlangen, dass die Pflegekraft nach dem Pflegeeinsatz die Wohnungstür abschließen soll. Doch jede Pflegekraft oder Hauswirtschaftskraft sollte sich bewusst sein: Das Abschließen der Wohnungstür ist eine freiheitsentziehende Maßnahme. Daher sollte jeder Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes wissen, ob ein Angehöriger, Betreuer oder...

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Wenn der Pflegekunde verstirbt

Die meisten Pflegekunden, die in der Häuslichkeit von einem ambulanten Pflegedienst versorgt und gepflegt werden, sind krank, alt und gebrechlich. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Pflegemitarbeiter einen Pflegekunden tot in seinem Haushalt auffinden. Häufig ist die Pflegekraft dann verunsichert, was sie in solch einem Fall unternehmen muss. Muss sie z. B. noch reanimieren, wer stellt den Tod fest, wenn kein Arzt zur Verfügung steht, wie überbringt man die...

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Unfall mit dem Dienstfahrzeug

Die Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes sind überwiegend mit einem Dienstfahrzeug unterwegs. Doch was ist, wenn es mit dem Dienstwagen zu einem Unfall kommt? Die meisten Unfälle sind zum Glück nur Blechschäden, doch auch solche Unfälle führen zu gravierenden Störungen des Tagestourenplanes. Zudem können Verkehrsunfälle mit dem Dienstfahrzeug auch mit viel Ärger verbunden sein, wenn es um die Schadensregulierung geht. Umso wichtiger...

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Aktivierende Pflege nach Bobath

Die Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen bei der Bewegung und Positionierung ist ein großer und wichtiger Bestandteil des Alltags in der Altenpflege. Vor dem Hintergrund immer mehr älterer und multimorbider Menschen, in Verbindung mit einer längeren Dauer der altenpflegerischen Unterstützung ambulant oder stationär in den Altenpflegeeinrichtungen  wird der Bedarf an Konzepten und Wissen in diesem Bereich immer größer. Der Bedarf,...

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Modernes Wundmanagement

Hautdefekte werden grundsätzlich in akute und chronische Wunden unterteilt. Von einer akuten Wunde wird bspw. nach einer Operation gesprochen, also dann, wenn die Wunde durch ein akutes Ereignis eintritt. Chronische Wunden bestehen laut dem Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden dann, „wenn diese innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach Wundentstehung (…) unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen“. Die in der Praxis am häufigsten...

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Essen anreichen bei Schluckstörungen

„Essen hält Leib und Seele zusammen.“ Dieser Spruch enthält viel Wahrheit. Die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist eines unserer elementaren Bedürfnisse. Die aufgenommene Nahrung versorgt den Menschen mit Nährstoffen, um lebenswichtige Funktionen aufrechterhalten zu können. Neben dieser überlebenswichtigen Funktion vermittelt Essen aber auch Wohlbefinden. „Es schmeckt einfach.“ In der Steinzeit beispielsweise gab es Essen nur nach...

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Die Pflege-Charta

Die Pflege-Charta wurde 2005 von den Teilnehmern des „Runden Tisch Pflege“ erarbeitet, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen wurde. Teilnehmer des „Runden Tisch Pflege“ sind Vertreter aus Verbänden, Ländern, Kommunen, Praxis und Wissenschaft. Ziel war, eine Leitlinie zu entwickeln, die für eine menschenwürdige und respektvolle Pflege steht und so die Rechtsstellung hilfe- und...

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Grundsätze der aktivierenden Pflege

Aktivierende Pflege ist eines der am häufigsten benutzten Schlagwörter, wenn gefragt wird, wonach die Pflege in einem Pflegeheim oder Pflegedienst ausgerichtet ist. Denn der Pflegekunde soll motiviert und aktiviert werden, möglichst viele Tätigkeiten so selbstständig wie möglich durchzuführen. Auch im SGB XI, §2,1 ist dieser Grundsatz verankert: „Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen den Pflegebedürftigen helfen, trotz ihres...

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Aggression und Gewalt in der Pflege

Der Wunsch der Menschheit nach einer gewaltfreien Welt besteht seit Jahrhunderten. Und doch zeigt uns die Wirklichkeit täglich, dass menschliches Miteinander oft durch Aggressionen und Gewalt geprägt ist. Dies gilt leider auch in der Pflege. Aggressionen, Gewalt und Misshandlungen gegen Pflegebedürftige wie auch Pflegende, im häuslichen Bereich wie auch in Einrichtungen oder Krankenhäusern sind ein gesellschaftliches Problem, das häufig verneint oder...

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Bewegungsförderung in der Pflege

Mit dem Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ ist es schon kurios. Nach seiner Fertigstellung 2014 ist es nie zur abschließenden Veröffentlichung gekommen. Dabei wäre dieser Standard der 1. nach § 113a SGB XI und damit für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen geltendes Gesetz. Alle anderen Standards haben diesen Anspruch nicht, auch wenn sie in Pflegeeinrichtungen als handlungsleitende...

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Therapie und Pflege der Pneumonie

Der Begriff „Pneumonie“ leitet sich von den griechischen Wörtern „pneumon = Lunge, von Lufthauch, Wehen“ und „itis = Entzündung“ ab und bezeichnet eine Entzündung der Lunge. In Deutschland erkranken jährlich etwa 800.000 Menschen daran. (1) Da eine Pneumonie nicht immer typisch verläuft, wird sie oft erst später diagnostiziert. Besonders anfällig sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, bestehenden...

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Der Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Im Mittelpunkt des Expertenstandards zur „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ steht das Bedürfnis der betroffenen Menschen nach der Förderung ihrer sozialen und personalen Identität und der Stärkung ihres Personseins. Durch individuelle Interaktions- und Kommunikationsangebote soll ein Beitrag zur Beziehungsgestaltung und damit auch zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz geleistet werden. Auffällig ist, dass in diesem...

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Pflege nicht sicher gestellt - Patient verwahrlost

In der ambulanten Pflege kommt es immer wieder vor, dass Pflegende in häusliche Situationen geraten, in denen die Pflege nicht sichergestellt ist, weil z. B. Angehörige nicht die notwendigen Hilfestellungen geben, obwohl sie das Pflegegeld kassieren oder der Pflegebedürftige körperlich verwahrlost und/oder die Wohnung vermüllt ist. Dann muss eine Pflegekraft wissen, wie sie vorgehen kann, um den Pflegekunden zu schützen, und wie sie sich selbst absichern kann,...

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Transfers in der Pflege - Hilfsmittel richtig einsetzen

Alte, kranke und geschwächte Menschen benötigen in der Regel Unterstützung bei der Bewegung und Mobilisation. Das Bewegen des Pflegebedürftigen von einem Ort zum anderen wird Transfer genannt. Es gibt unterschiedliche Arten von Transfers in der Pflege, die sich am Grad der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen orientieren. Transfers sind wichtige pflegerische Maßnahmen zur Unterstützung der Mobilisation. Hilfsmittel können den Transfer...

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Die Pflege männlicher Pflegebedürftiger

Wir haben es in der Altenpflege überwiegend mit älteren Damen zu tun. Allerdings nimmt der Anteil männlicher Senioren ständig zu – und stellt uns in Pflege und Betreuung tagtäglich vor besondere Hausforderungen. Zum einen lehnen Männer oftmals die Teilnahme an Angeboten ab, da diese ihnen nicht zusagen. Gerade in der Eingewöhnungsphase muss es aber unser Ziel sein, den Pflegebedürftigen schrittweise in die Gemeinschaft zu integrieren, um dessen...

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Expertenstandard Ernährungsmanagement

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund. Es sind menschliche Grundbedürfnisse und sowohl Essen als auch Trinken spielen eine zentrale Rolle nicht nur für Gesundheit, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Unterstützung ist in diesem Expertenstandard in breitem Sinne gemeint und...

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Tracheostoma Management

Die Tracheotomie war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Operation auf Leben und Tod, also eine Notfalloperation. Besonders während der großen Diphtherieepidemien gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie an Tausenden von Kindern erprobt, um diese vor dem Ersticken zu retten. Die Wurzeln der Tracheotomie gehen aber schon bis in die Antike zurück. In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet in der Medizin und Forschung sehr viel getan, denn davor war eine...

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Heilpflanzen und -kräuter in der Pflege

Alte Menschen wissen oft um die Heilkraft von Pflanzen und deren Anwendung. Sie schätzen die wohltuende und kräftigende Wirkung der Kräuter. So wurde altes Wissen zur Volksmedizin, das z. B. durch Klöster überliefert wurde. In den letzten Jahrzehnten erlebt die Heilpflanzenkunde einen Aufschwung, was sich auch in der Pflege bemerkbar macht. Als „alternative Methoden“ haben die Kräuter Einzug in die Alten- und Krankenpflege gehalten. Sie gelten als...

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Pflege sehbehinderter Menschen

Sinnesbeeinträchtigungen der pflegebedürftigen Senioren stellen die Betreuungskräfte regelmäßig in der Berufspraxis vor besondere Aufgaben. Die vorliegende Fortbildungseinheit legt den Fokus auf die steigende Zahl blinder bzw. sehbehinderter Menschen. Das Fehlen des visuellen Reizes stellt eine große Herausforderung und Traumatisierung für die Pflegebedürftigen dar. Es gilt daher, die Aktivierungsbemühungen auf andere Sinnesebenen auszurichten....

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Tägliche Pflege des Tracheostomas

Die adäquate Versorgung und Pflege eines beatmungspflichtigen Patienten ist für das Pflegepersonal eine verantwortungsvolle Aufgabe. Das Leben dieses Menschen liegt in unseren Händen. Daher kann die Versorgung eines tracheotomierten Patienten nur durch Pflegepersonal oder durch Angehörige erfolgen, die im Umgang und der Pflege des Tracheostomas professionell geschult sind. Kenntnisse von Anatomie und Physiologie, manuelle Fähigkeiten im Trachealkanülenmanagement...

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Anlage und Pflege eines Dauerkatheters

Die Urologie ist eine sehr alte Fachdisziplin und hat eine dementsprechend lange Tradition. Bei urologischen sowie auch bei vielen anderen Patienten im Krankenhaus, muss aus verschiedenen Gründen oft ein Blasenkatheter angelegt werden. Dafür ist eine genaue Indikationsstellung wichtig, um unnötige Harnwegsinfekte zu vermeiden. Eine vorliegende Inkontinenz ist dabei noch kein Grund, einem Patienten einen Dauerkatheter zu legen. Bei der Anlage eines Dauerkatheters ist ein...

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SAPV und ambulante Palliativversorgung

Ambulante palliative Versorgung gibt es, seit es ambulante Medizin und Krankenpflege gibt. Pflegekräfte und Ärzte passen die Ziele ihrer Arbeit an, wenn Erkrankungen nicht mehr geheilt werden können und die Belastung durch Symptome zunimmt. Symptomlinderung und -kontrolle stehen dann im Vordergrund. Behandlungen, die auf ein Heilen der Erkrankung zielen und mit Belastungen für den Betroffenen einhergehen könnten, werden überdacht. Behandlungsziel ist das...

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Person-zentrierte Pflege nach SIS umsetzen

Das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation folgt dem personenzentrierten Ansatz. Dieser besagt kurz zusammengefasst: „Nur der Mensch selbst weiß, was am besten für ihn ist“. Tom Kitwood erfasste bereits in den 90er-Jahren die wichtigsten psychischen Bedürfnisse, die es zu befrieden gilt, um die demenzkranke Person zu stärken und ihr Selbst zu erhalten (s. Abbildung 1). Die Planung der Pflege und Betreuung soll sich also stets nach...

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Datenschutz – Praktische Beispiele

Auch wenn es schon seit 1970 Datenschutzgesetze gibt, erhebt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit 25. Mai 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten auf eine ganz andere Ebene. Bisher blieben häufig entstandene „Datenpannen“ ohne weitere Konsequenzen und wurden gerne unter den Teppich gekehrt. Ab sofort werden jedoch die zuständigen Aufsichtsbehörden genauer hinschauen und es drohen empfindliche Geldstrafen bei Verstößen. Zwar sind für...

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Expertenstandard Pflege von Menschen mit Chronischen Wunden

Der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde in der ersten Fassung 2009 veröffentlicht und liegt nun seit September 2015 in einer Aktualisierung vor. Wie in der ersten Version bezieht sich der Standard auf die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, diabetischem Fußulcus und gefäßbedingtem Ulcus (venosum, arteriosum, mixtum). Damit sind die häufigsten Arten von chronischen Wunden erfasst, mit denen sich Krankenpflegekräfte...

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Hygienische Händedesinfektion

Die Erkenntnisse über die Notwendigkeiten zur Desinfektion und entsprechendes Wissen über Krankheitserreger bestimmen auch heute unseren stetigen Fortschritt in der Medizin. Für Pflegekräfte wie auch Mediziner und andere Gesundheitsberufe ist wichtig zu wissen, dass einer der häufigsten Übertragungswege von Krankheitserregern die Hände des Pflegepersonals sind, sie sind die Hauptursache zur Übertragung von pathogenen und multiresistenten Keimen. Schon...

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Anleitung zu Zahn- und Prothesenpflege

Viele Bewohner und Patienten sind auf Hilfe bei der Zahn-, und Prothesenpflege angewiesen. Denn oftmals kann eine mangelnde Mundhygiene und Prothesenpflege schwerwiegende Folgeschäden oder Erkrankungen nach sich ziehen. Um diesen vorzubeugen und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten, ist es wichtig, eine reglemäßige und optimale Mundhygiene durchzuführen. Auch regelmäßige Kontrollen, Zahn -, und Prothesenreinigungen durch den Zahnarzt oder...

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(Mangel-) Ernährung bei Demenz

Ein signifikanter Gewichtsverlust und eine gefährliche Mangelernährung können das Ergebnis von kognitiven Einschränkungen und veränderten Geschmacksvorlieben sein. Eine unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr, wie sie häufig bei Menschen mit einer Demenz auftreten kann, zeigt sich allerdings mit sehr unspezifischen Symptomen. Diese zu erkennen setzt eine kompetente und geschulte Beobachtung der professionell Pflegenden voraus. Als Hilfsmittel dient hier...

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Aggressive psychisch kranke Menschen

Die Entstigmatisierung sowohl psychisch kranker Menschen als auch des Systems Psychiatrie ist noch recht jung. Erst in den 1970er-Jahren wurde deutschlandweit der Beschluss gefasst, dass der Umgang mit psychisch Kranken ein anderer sein sollte als in der bisherigen Geschichte. Wo in der Somatik die Professionalisierung z. B. durch die Einführung von Pflegestandards bereits seit vielen Jahren im Kommen war und zunehmend perfektioniert wurde, fristete die Psychiatrie ein...

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Gewaltprävention in der Pflege

Die Worte Gewalt und Pflege in einem Satz lösen bei Pflegekräften sicher immer ungute Gefühle aus. Doch viele Pflegekräfte sind schon selbst damit in den verschiedensten Formen konfrontiert worden. Dabei meint Gewalt in diesem Zusammenhang keineswegs nur körperliche Gewalt im Sinne von Schlagen. Gerade auch das Ausüben von psychischer Gewalt kommt häufig vor. Am häufigsten erfahren Pflegebedürftige durch Pflegekräfte und/oder Angehörige...

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Hygiene bei Speisen und Lebensmitteln

Ältere Menschen haben ein geschwächtes Immunsystem. Um Infektionen und Erkrankungen zu vermeiden, ist auf eine gute Hygienepraxis im Umgang mit Lebensmitteln zu achten. Gesundheitliche Gefahren können während der gesamten Kette der Speiseherstellung auftreten. Pflege- und Betreuungskräfte müssen deshalb beim Zubereiten und Verteilen der Mahlzeiten (im Gesetz „Inverkehrbringen“ genannt) mögliche Gefahrenpunkte erkennen und entsprechende...

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Atmung und Bewusstsein bei Intensivpatienten beobachten

Ein bedeutender Bereich in der A mbulanten P flege und A ußerklinischen I ntensivpflege (AIP) ist die Krankenbeobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung  bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld  zu verstehen. Die wichtigste Voraussetzung für das...

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Palliatice Care - Schmerzen und Schmerzbehandlung

Schmerz ist ein führendes Symptom in der Palliativ Care. Chronische Schmerzen belasten den Pflegekunden und das Umfeld. Er schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, macht also immobil. Damit behindert er massiv das, was in der professionellen Pflege eines der wichtigsten Ziele sein sollte – die Lebensqualität. Dies ist ein sehr bedeutsamer Punkt, denn schlecht behandelte Schmerzen oder auch die Angst vor zukünftigen starken Schmerzen führen häufig sogar zu...

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Schüler anleiten - Rechte und Pflichten des Schülers

Die praktische Anleitung von Auszubildenden hat einen hohen Stellenwert im Rahmen der Ausbildung. Neben dem fachtheoretischen Erlernen des korrekten Ausführens der erforderlichen Tätigkeiten (Fachkunde) sind der Umgang mit Menschen, das Agieren in belastenden Situationen und auch die Interaktion mit den Angehörigen ein essenzieller Bestandteil. All diese Punkte kann der Auszubildende nur in der praktischen Ausbildung erlernen. Um dem komplexen Handlungsfeld der Anleitung sowie...

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Demenz und andere gerontopsychiatrische Erkrankungen richtig dokumentieren

Die Dokumentation des Pflegeprozesses bei demenziell veränderten und/oder gerontopsychiatrisch veränderter Bewohner/Patienten stellt für manche Pflegekräfte nach wie vor eine große Herausforderung dar. Denn es ist zugegebenermaßen nicht leicht, z. B. ein Symptombündel einer demenziellen Erkrankung komprimiert und dennoch aussagekräftig in ein Pflegeproblem zu formulieren. Ebenso komplex ist es, Pflege- und Betreuungsmaßnahmen so zu...

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Brandschutzordnung und Evakuierung

Was ist unangenehm und wird von Pflegekräften in Pflegeeinrichtungen oder auch Krankenhäusern in der Alltagsbewältigung der beruflichen Aufgaben als nahezu unwahrscheinlich oder nebensächlich abgelegt? Ein Feueralarm oder im Extremfall die Notwendigkeit einer Evakuierung! Der Gesetzgeber schreibt zwar entsprechende Notfallplanungen vor. Doch Hand aufs Herz, liebe Pflegende: Der dazugehörige Aktenordner oder die bunten Pläne liegen und hängen eher unbeachtet...

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Bewohner und Patienten mit Krätze

In den letzten Jahren häufen sich die Schlagzeilen in den Medien über ein zunehmendes Ausbreiten von Krätze-Erkrankungen, insbesondere in Form von Ausbrüchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. für Obdachlose, Flüchtlinge oder Asylbewerber. Krätze ist eine Hautkrankheit, die durch Parasiten (konkret: Milben) verursacht wird. Übertragen wird Krätze durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder...

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Händehygiene

Hans Heisel  Rubrik: Hygiene

Maßnahmen der Händehygiene stellen in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen jeglicher Art die wichtigste evidenzbasierte Einzelmaßnahme (1) zur Vermeidung der Übertragung potenziell infektiöser Erreger, multiresistenter Erreger und im weiteren Verlauf die Reduktion nosokomialer Infektionen dar. Die Verbesserung der Patientensicherheit durch eine hohe Compliance (Bereitschaft der Pflegekraft zur aktiven Mitwirkung) mit der notwendigen Händehygiene in...

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Die hygienische Händedesinfektion

Die hygienische Händedesinfektion (HD) ist die effektivste evidenzbasierte hygienische Maßnahme im pflegerischen Alltag. Sie dient nicht nur dem Schutz des Patienten und Bewohners vor einer Übertragung pathogener bzw. multiresistenter Erreger und nosokomialen Infektionen, sondern ebenso dem Schutz des Personals und Angehörigen. In allen Pflegeeinrichtungen müssen innerbetriebliche Regelungen zur Infektionsprävention und damit auch für die Händehygiene...

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Notfall: Herzinsuffizienz und Lungenödem

Die Herzinsuffizienz ist eine Krankheit, die gehäuft im Alter auftritt und viele Auslöser kennt: von der arteriellen Hypertonie über Herzrhythmusstörungen hin zur koronaren Herzkrankheit oder zum Myokardinfarkt. Betroffene sind in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, schnell ermüdbar und leiden weiterhin unter Symptomen wie Atemnot, Pleuraergüsse oder häufiges Wasserlassen. Das plötzliche Auftreten eines Lungenödems stellt dabei die...

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Kopfschmerzen und Migräne behandeln

Kopfschmerzen stellen nach den Rückenschmerzen die zweithäufigste Form von Schmerzen dar. Es gibt über 200 unterschiedliche Arten. Sie können den ganzen Kopf, einzelne Regionen oder auch nur eine Kopfhälfte betreffen. Sie können Minuten bis Tage andauern, sporadisch auftreten oder chronifizieren. Einige sind harmlos und leicht zu therapieren, andere schränken die Lebensqualität durch ihre Intensität massiv ein, wieder andere sind lebensbedrohlich....

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Jeder Glaube stirbt anders: Der Islam

Die Zeit des Sterbens ist für viele Menschen eine Zeit der Angst, der Unsicherheit, der Verwirrung und des Schmerzes. Der nahende Verlust eines geliebten Menschen stürzt viele Angehörige und Freunde in Tiefen von Einsamkeit und Verzweiflung. Unser Land ist mittlerweile von unterschiedlichen Lebenswelten und Glaubenskulturen geprägt. Pflegende haben täglich Berührungspunkte mit Menschen, die aus einer anderen Kultur stammen und ihren Glauben ausleben. Brauchtum,...

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Hautpflege und Tracheostoma – Worauf es ankommt

Die Zahl der Menschen mit einem Tracheostoma nimmt auch in den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen stetig zu. Neben dem korrekten Umgang mit der Trachealkanüle ist die pflegerische Versorgung des Tracheostoma eine wichtige Maßnahme bei diesen Pflegekunden. Die Tracheostomapflege erfordert spezielles Fachwissen der zuständigen Pflegekräfte. In dieser Fortbildungseinheit geht es daher um die Pflegeziele der Tracheostomapflege. Im Mittelpunkt steht dabei...

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Sonnenstich und Co: Hitzenotfälle bei Senioren

Die drei wesentlichen hyperthermischen (wärmebedingten) Notfallsituationen lauten: Sonnenstich, Hitzesynkope und Hitzschlag. Pflegende, die um potenzielle Folgen einer Überhitzung (Hyperthermie) des Körpers wissen, können enorm dazu beitragen, diese Formen an Notfallsituationen von vornherein zu bedenken, zu erkennen und zu meiden und damit möglicherweise den Pflegekunden erhebliche Folgekomplikationen vom Sturz bis zur Lungenembolie ersparen. Beim Sonnenstich zeigen...

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Psychische Störungen und Psychopharmaka

Unter dem Begriff psychische Störungen werden ganz unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst. Dazu gehören z. B. Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz, Alkohol-Missbrauch, Angststörungen, Manische Episoden oder Schizophrenie. Die Zahl der psychischen Erkrankungen nimmt nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung, aber auch die Art und Weise, wie wir leben zu. Behandelt werden diese Erkrankungen in der Regel mit  Psychopharmaka. Dazu gehören eine sehr...

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Eigenen Stress erkennen und bewältigen

Der Arbeitsalltag einer Pflegefachkraft ist geprägt durch Schichtdienst, Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie durch kurzfristiges Einspringen aufgrund von Krankheitsfällen im Kollegenkreis. Jeder, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, kennt diese Fakten und weiß auch um die Belastung, die dadurch entsteht. Was die wenigsten wissen bzw. worauf niemand sich einstellen oder gar vorbereiten kann, ist die psychische Belastung, die ganz individuell wahrgenommen...

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Menschen mit Demenz pflegen und betreuen

Der Umgang mit verwirrten Pflegekunden und Bewohnern ist wohl eine der größten Herausforderungen im Arbeitsalltag einer Pflegekraft. Die Ausprägungen und Symptome einer Demenz sind bei jedem Menschen verschieden. Es gibt keine allgemeingültige Therapie oder Behandlungsart. Was heute gut funktioniert, um den an Demenz erkrankten Menschen zu beruhigen, kann morgen schon das Gegenteil bewirken. Für Pflegekräfte bedeutet das, sich jeden Tag neu auf die Pflegekunden...

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Wunden richtig beschreiben und dokumentieren

  Jede Wunde stellt ihre eigenen Anforderungen an die Fähigkeiten der versorgenden Pflegepersonen. Eine wichtige Grundlage für die einheitliche Versorgung einer Wunde durch verschiedene Personen ist die korrekte und eindeutige Dokumentation. In der Praxis lässt sich häufig beobachten, dass je nach Pflegekraft sehr unterschiedlich dokumentiert wird. So kann es beispielsweise dazu kommen, dass die gleiche Wunde völlig verschieden klassifiziert und ihre...

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Tracheostoma-Pflege: Der Notfall Teil 1

Um Problemsituationen und Notfällen in der Pflege von tracheotomierten und beatmeten Patienten in der Heimbeatmung begegnen zu können, bedarf es gut geschultem Fachpersonal. Es gibt viele Arten von Problemen, die nicht direkt als Notfall zu bewerten sind, jedoch bei nicht sofortiger Intervention zu Notfällen führen können. Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege müssen sich immer bewusst sein, dass in den meisten Fällen weder Kollegen,...

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Vom gesunden Schlaf bis zur Schlafstörung – Herausforderung für die Pflege

Im Laufe seines Lebens erkrankt etwa jeder fünfte Mensch an Schlafstörungen. Wichtig zu wissen ist: Schlafstörungen sind oft ein Symptom einer psychischen Erkrankung, was ihre Behandlung umso schwieriger macht. Da psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen und Schlafstörungen oftmals durch den falschen Einsatz von Medikamenten behandelt werden, steht auch die Pflege diesbezüglich vor einer großen Herausforderung. Es ist daher umso wichtiger zu wissen, wie...

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Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln

Im Umgang mit Lebensmitteln müssen Pflegeeinrichtungen eine gute Hygienepraxis einhalten. Dies gilt nicht nur für Mitarbeiter der Großküche, sondern auch für alle Pflege-, Betreuungs- und Servicekräfte, Auszubildende und Praktikanten, die Essen portionieren, verteilen, aufwärmen und anreichen. Selbiges gilt, wenn in der Wohnbereichs- oder WG-Küche gekocht wird. Rechtliche Grundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 852/2004, die auf nationaler Ebene durch...

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Darmbeschwerden: Das Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine sogenannte funktionelle Störung des Darms: Der Arzt kann keine organische Ursache feststellen, doch die Patienten leiden unter verschiedenen Darmbeschwerden wie Blähungen, Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Früher hielten die Ärzte es für eine seelische (psychische) Erkrankung, doch heute kennt die Medizin noch weitere Auslöser. Wenn ein Patient ständig über Magen-Darm-Probleme klagt, muss die...

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Neue Herausforderung für die Pflege - COPD

Bei der COPD handelt es sich zunächst um eine chronische Erkrankung der Lunge und der Atemwege. Dazu kommen Begleit- und Folgeerkrankungen, die vor allem das Herz betreffen. Typische COPD-Patienten sind vor allem ältere Raucher. Die Patienten leiden zunehmend unter Atemnot, Husten und Auswurf. Die Krankheit schreitet voran und ist nicht zu heilen. In schweren Fällen braucht der Patient eine Langzeit-Sauerstofftherapie. Die Pflegefachkraft muss bei akuten Verschlechterungen...

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Basale Stimulation in der Pflege

Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept zur Wahrnehmungsförderung von Menschen mit allen Arten von Einschränkungen. Hierbei werden bewusst unterschiedliche Reize in allen Wahrnehmungsebenen gesetzt. Im Fokus stehen hierbei die Ganzheitlichkeit und das Wohlbefinden des Betroffenen. Auch ist die Beziehung zwischen dem Pflegenden und dem Patienten wichtig, welche sich intensiv aufnehmen lässt und die Möglichkeit bietet, auch auf nonverbaler...

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Pflege bei Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) – oder auch Encephalomyelitis disseminata – ist eine chronische Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, die mit Entzündungen an den Nervenzellen einhergeht. Die Ursache ist bis heute nicht geklärt. In Deutschland sind ca. 130.000 Menschen betroffen, davon etwa 3-mal häufiger Frauen als Männer. Der Krankheitsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Die Symptomatik ist vielfältig. Sehstörungen,...

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Herausforderungen für die Pflege: Noroviren

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Das Norovirus ist ein weltweit vorkommender Auslöser von Brechdurchfall. Seine extreme Ansteckungsfähigkeit liegt an der geringen Menge von Viren, die nötig sind, um die Erkrankung auszulösen. Der Mensch ist der einzige Wirtsorganismus für dieses Virus. Die Erkrankung verläuft in der Regel kurz und heftig. Kleine Kinder und ältere Menschen sind aber durch den mit dem Brechdurchfall einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolytverlust akut gefährdet....

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Fußpflege in der täglichen Pflege

Podologie ist das Fachgebiet, das sich mit Prävention und kurativen Maßnahmen rund um den Fuß beschäftigt. Die Füße kommen oft erst in das Bewusstsein der Menschen, sobald Probleme auftreten, z. B. kann ein Clavus (Hühnerauge) zu großen Beeinträchtigungen im Alltag führen. Auch ein Unguis incarnatus (eingewachsener Nagel) ist sehr schmerzhaft und schränkt die Lebensqualität ein. (2) Bei etwa 30–40 % der Betroffen...

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Katheterassoziierten Infektionen

Der Einsatz peripherer und zentraler Gefäßkatheter kann auch in der außerklinischen Intensivpflege zu unerwünschten Komplikationen führen. Sehr gefürchtet sind dabei bakterielle Infektionen. Diese können lokal an der Einstichstelle oder systemisch als Sepsis usw. auftreten. Die Sepsis ist gerade bei Intensivpatienten eine oft lebensbedrohliche Erkrankung. Diese gefäßkatheterassoziierten Infektionen können (teilweise) durch die Umsetzung...

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Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege

Heike Bohnes  Rubrik: Recht

Es kann im Pflegeheim passieren, dass sich ein Bewohner aufgrund seines Gesundheitszustandes gefährdet. Dann werden vom behandelnden Arzt und den Pflegekräften freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM), wie z. B. Fixierungen der Arme und Beine, Feststellen des Rollstuhls, Hochstellen der Bettseitenteile, in Erwägung gezogen. Auch im häuslichen Bereich nutzen vor allem Angehörige häufig FEM, z. B. eine Bettseitensicherung, zum Schutz des...

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Bewegungsförderung (Lagerung) in der Pflege

Gesunde Menschen nehmen in der Regel automatisch eine Haltung an, die für sie angenehm und bequem ist. Kommt es durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit dazu, dass ein Mensch in seiner (körperlichen) Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, so ist es Aufgabe der Pflegenden, den Menschen bei regelmäßigen Positionswechseln und der Bewegungsförderung zu unterstützen. Durch das Wissen über korrekte Ausführung von Lagerungstechniken...

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Die Pflege alkoholabhängiger Menschen

In der Altenpflege gibt es manchmal Bewohner/Patienten, die sich in Bezug auf Alkohol auffällig verhalten. Diese Beobachtung sollte im Mitarbeiterteam besprochen werden, das Risiko mit Hilfe einfacher Tests erfasst und dokumentiert werden. Eine Partnerschaft der Altenhilfe mit der Suchthilfe kann hilfreich sein. Im Pflegealltag haben sich eine gemeinsame Haltung aller Mitarbeiter und eine motivierende Gesprächsführung bewährt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat...

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Leistungsabgrenzung in der ambulanten Pflege

Die Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes werden die Fragen ihrer Pflegedienstleitung schon oft gehört haben: „Wird bei Frau Schulze in der Versorgung mittlerweile auch der Toilettengang mitgemacht?“ oder „Herr Meier wird doch von uns morgens komplett gewaschen?!“ Was für die Pflegekraft die Erfüllung der pflegerischen Erfordernisse bei den Patienten ist, ist für den Pflegedienst oft bares Geld. Nicht selten kommt es zu Konflikten zwischen...

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Ruhige Nacht?! - Fit durch die Nacht

Der Nachtdienst im Krankenhaus sieht eine Vielzahl an Aufgaben für die Pflegenden vor. Diese Aufgaben werden nicht selten auf nur sehr wenigen Schultern verteilt und der Personalschlüssel in der Nacht ermöglicht oft keine patientenadäquate Versorgung. Nachtdienste bringen Gesundheitsrisiken für Pflegende und beeinflussen auch das Sozialleben. Pflegende können durch gesunden Schlaf, gute Ernährung oder eine ausreichende Aktivität ihre Gesundheit trotz...

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Kommunikation mit Schwerstkranken

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen, ärgerlichen oder belastenden Gesprächssituationen mit schwerstkranken Patienten und deren Angehörige. Der Umgang mit Ängsten, Trauer und Tod stellt oft für alle Beteiligten eine große Belastungsprobe dar. Gewohnheiten und Routinen im Berufsalltag können dabei sehr nützlich sein, weil wir dadurch schnell, ohne viel Nachzudenken interagieren können. Hinderlich ist aber dann, wenn diese Routinen nicht durch ein...

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Expertenstandard: Sturzprophylaxe

Ein Sturz wird definiert als „jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder einer tieferen Ebene zu liegen kommt“. Während zur Sturzprävention bei zu Hause oder in vollstationären Pflegeeinrichtungen lebenden älteren Menschen umfangreiches Wissen vorliegt, trifft dies auf den Klinikbereich nicht zu. Die Bedingungen des häuslichen Bereiches oder die in einer vollstationären Pflegeeinrichtung können auch nicht ohne...

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Palliative Versorgungsstrukturen

Ein Ziel der Gesundheitspolitik ist seit einigen Jahren, in den Einrichtungen der Gesundheitshilfe die Hospiz- und Palliativkultur zu stärken und weiterzuentwickeln. Daher wurde unterstützend zum Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (HPV) die Vereinbarung nach § 132g Abs. 3 SGB V über Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase vom 13.12.2017 verabschiedet. Menschen sollen in der...

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Modelle der Kommunikation

Sich mit dem Thema Kommunikation auseinanderzusetzen, bedeutet, in die Grundlagen der menschlichen Verständigung einzutauchen. Es heißt, sich darüber Gedanken zu machen, wie Menschen sich gegenseitig ihre Absichten, ihre Gefühle und Gedanken mitteilen. Das ist zuallererst mit Worten möglich. Doch zusätzlich kommunizieren Menschen auch durch Gesten und Blicke, durch Körpersprache sowie durch ihr gesamtes Verhalten. Alles das umfasst der Begriff...

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Update: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe ist der 1., der schon zum 2. Mal aktualisiert wurde. Und anders als sonst bei den Aktualisierungen sind diesmal etliche Änderungen eingeflossen, die ein verändertes Vorgehen bei der Risikoermittlung auslösen. Beim Lesen des Standards fallen viele Querverweise auf. Es wird immer wieder die Richtlinie NPUAP/EPUAP/PPPIA („National Pressure Ulcer Advisory Panel“, „European Pressure Ulcer Advisory Panel“ und...

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Kontrakturenprophylaxe für Pflegehelfer

Kontrakturen – wenn sich also Muskeln und Sehnen zusammenziehen und dauerhaft verkürzen – sind für bewegungsarme Pflegebedürftige eine große Gefahr. Denn Kontrakturen sind nicht wieder rückgängig zu machen. Dadurch entsteht eine schmerzhafte Fehlstellung von Gelenken. Vor allem betroffenen sind die Fuß-, Schulter-, Knie-, Hand- und Ellenbogengelenke. Da die dauerhafte und schmerzhafte Zwangsstellung der Gelenke vermieden werden soll, stellt...

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Fahrsicherheit im Pflegealltag

Fahrsicherheit im Arbeitsalltag ist ein umfassendes Thema. Im 1. Teil (s. Altenpflege Akademie 4/2018) ging es u. a. um die Einweisung in das Fahrzeug und wie der Fahrer es richtig auf seine Bedürfnisse einstellt. Außerdem ging es um die physische und psychische Fahrtauglichkeit. Dieser Teil handelt vom richtigen Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere unter erschwerten Umständen wie Starkregen oder Schnee- und Eisglätte. Denn Mitarbeiter eines ambulanten...

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Expertenstandard Chronische Schmerzen

Pflegekunden, die dauerhaft an Schmerzen leiden, sind in ihrer Lebensqualität extrem beeinträchtigt. Bei ihnen verschwinden Schmerzen nicht, sondern bleiben für Wochen, Monate, Jahre oder sie kommen in regelmäßigen Abständen wieder. Für diese Pflegekunden wird der Schmerz an sich zu einem eigenen Problem. Ärzte sprechen von einem chronischen Schmerz. Für chronische Schmerzen ist das Schmerzgedächtnis der Betroffenen...

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Chorea Huntington

Weltweit erkranken 5–10 von 100.000 Menschen an Chorea Huntington. Ursache der Erkrankung ist ein Gendefekt auf dem 4. Chromosom, der autosomal-dominant vererbt wird. Das heißt, dass bei dem Elternteil, welcher erkrankt ist, das defekte Chromosom 4 dominant ist. Der Gendefekt bewirkt ein Absterben von Neuronen in den Basalganglien, die Teil des extrapyramidalmotorischen Systems sind. Dieses hat die Aufgabe, unbewusste und automatisierte Bewegungen zu kontrollieren, wie z. B....

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Die Grundlagen der Tracheostomapflege im Pflegealltag

Der Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) wurde bereits um das Jahr 124 vor Christus das erste Mal durchgeführt. Forschung und Weiterentwicklung machten ihn im 19. Jahrhundert endlich Erfolg versprechend. Trotzdem war noch vor zehn Jahren die Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem Tracheostoma eher die Ausnahme. Aktuelle Fortschritte in der intensivmedizinischen Behandlung sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor führen nun dazu, dass die Versorgung von...

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Die Evidenzbasierte Pflegepraxis

„Das haben wir aber schon immer so gemacht!“ – ein Satz, den auch Sie bestimmt aus Ihrem Arbeitsalltag kennen und der wie kein anderer für eine lange Zeit vorherrschendes, grundsätzliches Problem in der Pflege stand. Denn: Er machte individuelles, vorausschauendes und auf eigenen, praktischen Erfahrungen basierendes Handeln nahezu unmöglich. Ebenso wie Fortschritte in der Pflegewissenschaft oder schlicht die Anerkennung eines kompletten Berufsstandes....

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Die Sexualassistenz im Pflegealltag

Die Zeiten ändern sich – Gefühle bleiben. Machen wir kein Geheimnis aus natürlichen Bedürfnissen, reden wir darüber. Alle Menschen sind sexuelle Wesen. Somit ist die thematische Auseinandersetzung mit den erotischen Bedürfnissen nicht nur in der Pflege unabdingbar. Die meisten jüngeren Menschen können sich ein erfülltes Sexleben jenseits der 50 gar nicht vorstellen, weil sie sexuelle Aktivitäten mit Jugend und Schönheit...

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Expertenstandard Akute Schmerzen

Schmerz ist für alle Menschen überlebenswichtig. Er dient als Warnsignal und hat die Aufgabe, den Körper zu schützen, indem er beispielweise auf eine Verletzung oder eine drohende Gewebeschädigung hinweist. In der Regel geht dem Schmerz ein Reiz voraus, er ist örtlich und zeitlich begrenzt. In diesem Fall spricht man von akutem Schmerz. Schmerzauslöser können äußere Faktoren wie Hitze, Kälte, Druck oder Verletzungen sein, aber auch...

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Brandschutz - richtiges Löschen will gelernt sein

In allen Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens gewinnt – auch durch gesetzliche Vorschriften –  die Ausbildung zum Brandschutzhelfer oder zum Brandschutzbeauftragten zunehmend an Bedeutung. Dies betrifft natürlich besonders Einrichtungen, in denen sich Menschen in die Obhut von fremden Händen geben. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erwarten Patienten, Bewohner und Angehörige ein...

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Ein Wort macht den Unterschied

In der Pflege hat sich eine eigene, typische Sprache entwickelt und ist zum festen Bestandteil des Alltags geworden. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung -  und noch seltener auf ihre Wirkung - hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten, Bewohner, die Angehörigen und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und...

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Überwachung von Schwerstkranken

Ein bedeutender Bereich in der Ambulanten Pflege und Außerklinischen Intensivpflege (AIP) ist die Krankenbeobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, wenn nicht sogar unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld zu verstehen. Dabei werden sowohl objektive, teils...

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Datenschutz im pflegerischen Alltag

Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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Die Kompressionstherapie

Venenleiden sind in unserer modernen Gesellschaft eine Volkskrankheit mit steigender Tendenz. Nach wissenschaftlichen Studien weisen schätzungsweise 50 % der Bevölkerung Veränderungen der Beinvenen auf. Davon leiden 15 % an einem chronischen Venenleiden. „Die Beine sollten gewickelt werden.“ So oder ähnlich ist es oft in der Pflege und anderen Bereichen zu hören. Doch was bedeutet das genau? Eine richtige Kompressionstherapie ist nicht einfach...

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Über sexualisierte Gewalt sprechen

Sexualisierte Gewalt ist noch immer ein häufig tabuisiertes Thema. Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und strafrechtlich relevante Formen sexualisierter Gewalt treten aber in allen Lebensbereichen auf. Dies gilt auch für die Arbeitsbereiche der Altenpflege. Gerade hier sind achtsame und transparente Handlungsweisen gefragt, da Pflege den intimsten Raum von Menschen berührt. Gespräche über eigene und fremde Grenzen, Gewalt, Grenzüberschreitungen sowie...

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10-Minuten-Aktivierung anwenden

In Altenheimen/Tagespflegeeinrichtungen hat sich das von Ute Schmidt-Hackenberg entwickelte Konzept der 10-Minuten-Aktivierung zumindest in der Theorie weitestgehend durchgesetzt. Trotz des allgegenwärtigen Zeitmangels in der Pflege und Betreuung kann diese Methode das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Senioren und in besonderem Maße der an Demenz erkrankten Menschen steigern. Die 10-Minuten-Aktivierung ist geeignet für Gruppen- sowie Einzelkontakte und kann...

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Inkontinenzprodukte richtig einsetzen

Als Pflegekraft kommt man in nahezu jedem Tätigkeitsbereich mit Harninkontinenz in Berührung: im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen, in der häuslichen Versorgung. Ein alltägliches Problem, das jedoch recht stiefmütterlich behandelt wird. Gleichzeitig ein sehr privates Thema für Betroffene und Zugehörige, häufig verbunden mit Unsicherheit und Überforderung. Harninkontinenz kann zwar in allen Altersstufen auftreten, statistisch gesehen betrifft es...

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Umgang mit schwierigen Angehörigen

Angehörigenarbeit ist nicht immer einfach, aber in jedem Fall alternativlos. Ganz egal, ob Pflegekräfte ambulant in der häuslichen Pflege, teilstationär in einer Tagespflegeeinrichtung oder in einem stationären Pflegeheim tätig sind: Dort, wo Pflegebedürftige sind, gibt es naturgemäß auch Angehörige. Diese Lerneinheit wird vermitteln, warum Angehörige mitunter sehr kritisch sind. Ursächlich ist meist das persönliche...

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Menschen mit Diabetes mellitus pflegen

Diabetes mellitus, im Volksmund auch „Zucker“ genannt, ist mit über 6 Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit. Dabei gibt es unterschiedliche Typen des Diabetes mellitus, mit denen im Alltag auch unterschiedlich umgegangen werden muss. 90 % aller Erkrankten leiden an Diabetes mellitus Typ II. In der Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen mit Diabetes kommt es vor allem darauf an, die sogenannten „Entgleisungen“ rechtzeitig zu...

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Strukturmodell zur Entbürokratisierung

Das Strukturmodell soll es stationären und ambulanten Langzeitpflegeeinrichtungen ermöglichen, weniger als bisher zu dokumentieren. Dabei werden alle gesetzlichen und fachlichen Anforderungen beachtet. Im Endeffekt soll mehr Zeit für die eigentliche Pflege bleiben. Außerdem die Fachlichkeit der Pflegenden gestärkt und der Wunsch und Wille des Pflegekunden soll (noch) mehr im Mittelpunkt der Pflegemaßnahmen stehen. Erfahrungsgemäß gibt das...

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Schmerzmanagement bei Menschen mit Demenz

Schmerz ist ein Phänomen, welches jeden Menschen treffen kann. Der Umgang damit ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Vor allem chronische Schmerzgeschehen stellen eine unglaubliche Belastung für die Betroffenen dar. In vielen Fällen ist die Kommunikation bezüglich der Schmerzen eingeschränkt. Kinder, Menschen mit geringen Sprachkenntnissen, psychisch Kranke und Menschen, die an einem Demenzsyndrom leiden, sind durch ihre mangelnden...

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Hinlauftendenzen bei Menschen mit Demenz

In Deutschland leben zurzeit etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen, Tendenz steigend. Die Erkrankung ist geprägt von verschiedensten Symptomen wie Vergesslichkeit, Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, Gereiztheit oder auch Orientierungslosigkeit. Im Zuge dieser Orientierungslosigkeit kommt es immer wieder zu Hinlauftendenzen. Krankheitsbedingt verlassen Demenzkranke immer wieder ihre Wohnungen oder die Pflegeeinrichtungen, in denen sie leben. Dies ist...

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Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz

Durch die zunehmende „Veralterung“ der Gesellschaft steigt die Anzahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen in Deutschland. Die Vorbeugung vor chronischen Schmerzen mit den damit verbundenen körperlichen und psychosozialen Einschränkungen wird erst durch Schmerzerfassung möglich. Diese muss an das veränderte Schmerzerleben und die häufige Bagatellisierung von Schmerzen im Alter angepasst werden. Während bei Menschen mit leichter Demenz...

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Brandschutz in Pflegeeinrichtungen

Eine Studie des Bundesverbands Technischer Brandschutz zeigt Beunruhigendes: Mindesten einmal pro Woche kommt es in Deutschland zu einem Brandereignis in einer Pflegeeinrichtung. Alle 2 Wochen brennt es in einem Krankenhaus. Durch moderne Brandschutzeinrichtungen wie automatische Brandmeldeanlagen, gute Schulung des Personals und nicht zuletzt durch schnelle Eintreffzeiten der Feuerwehr verlaufen die meisten Fälle glimpflich. Doch es gibt dramatische Fallbeispiele, in denen wenige...

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Die Herzinsuffizienz aus pflegerischer Sicht

Neben der Koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt gehört die Herzinsuffizienz zu den häufigsten Herzerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen daran. Diese umgangssprachlich als „Herzschwäche“ bezeichnete Erkrankung führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper adäquat mit Blut zu versorgen, was zu einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit führt. Die Anzahl der Betroffenen ist...

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Notfall: Lungenembolie

Die Lungenembolie als gefürchtete Komplikation einer Venenthrombose ist mit jährlich etwa 100 bis 200 Fällen pro 100.000 Einwohner die 3.-häufigste zum Tode führende kardiovaskuläre Erkrankung. Neben diversen bekannten Risikofaktoren spielt vor allem die Immobilisierung als auslösender Faktor eine entscheidende Rolle für die Entstehung einer Lungenembolie. Daher ist bei länger anhaltender Immobilität – wie es in der...

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Vorsicht bei der Nutzung sozialer Medien!

Ein bei Facebook oder WhatsApp gepostetes Foto ist, auch wenn es nur an die eigenen Freunde geht, durch die Kommentar- und Weiterleitungsfunktion im Prinzip für jedermann sichtbar. Auf jeden Fall kann derjenige, der postet, nicht mehr kontrollieren, wer das Foto am Ende zu sehen bekommt. Das ungenehmigte Posten von Fotos in sozialen Medien kann deshalb gerade für KrankenPflegekräfte weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Der Verlust des...

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Psychopharmaka bei Demenz: Antidementiva

Im Januar 2016 wurde die Leitlinie „Diagnose und Therapie von Demenzen“ umfassend neu von 23 Fachgesellschaften gemeinsam überarbeitet und ist im Internet ganz einfach und barrierefrei zugänglich (1). In Deutschland sind gegenwärtig ca. 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt und jährlich kommen ca. 224.000 Neuerkrankungen dazu. Eine Übersicht über die wichtigen Formen der Demenz und ihrer medikamentösen Behandlung mit sog....

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Morbus Bechterev: Symptome & Therapie

Morbus Bechterew (M. Bechterew) ist eine chronisch verlaufende, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die in 1. Linie mit einer Versteifung des Achsenskeletts (Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb) einhergeht, aber bei schweren Verläufen auch auf andere Organe übergreifen kann. Es sind etwa 0,1–0,5 % der Bevölkerung betroffen. Die Symptome sind zu Beginn häufig unspezifisch, zeigen sich zunächst in Schmerzen der Lendenwirbelsäule...

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Medizinprodukte richtig anwenden - Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Im Vergleich zum Medizinproduktegesetz (MPG), das sich hauptsächlich an Hersteller und Vertrieb wendet, spricht die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) den Betreiber von Medizinprodukten direkt an, also die Klinikleitung und die mit den Medizinprodukten arbeitenden Mitarbeiter. Im rechtlichen Sinne ist derjenige Betreiber, der die tatsächliche Sachherrschaft über ein Medizinprodukt besitzt. Hierbei sind die Besitz- und nicht die Eigentumsverhältnisse...

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Expertenstandard: Förderung der Harnkontinenz

Harninkontinenz kann durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie bestimmte Lebensstile und psychosoziale Faktoren verursacht werden. 6 bis 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Harninkontinenz. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Die Betroffenen möchten sehr oft nicht zugeben, dass sie unter Inkontinenz leiden, weil es ihnen peinlich ist. Die Harninkontinenz bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin...

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Charta zur Betreuung sterbender Menschen

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen ist mittlerweile die Basis vieler Anstrengungen zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit lebensverkürzenden, fortschreitenden Erkrankungen. Ihre Handlungsempfehlungen umfassen alle Bereiche des öffentlichen Lebens, indem sie Strukturen, die professionell mit den Thematiken konfrontiert sind, aber auch das Privatleben der Menschen zu beeinflussen versucht. Sie bezieht sich auf vorhandene Möglichkeiten der...

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MRSA in der Altenpflege

Staphylococcus aureus oder seine antibiotikaresistente Variante MRSA können den menschlichen Körper relativ harmlos nur besiedeln. Sie sind aber auch in der Lage, eine große Zahl von Erkrankungen, wie z. B. Wundinfektionen oder eine Sepsis, auszulösen. MRSA und die dadurch ausgelösten Erkrankungen werden im häuslichen Bereich immer mehr zum Problem. Im Falle eines positiven Befundes ist in der häuslichen Intensivpflege eine Risikobewertung vor Ort...

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Die palliative Sedierung

Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten lassen sich mit einfachen palliativmedizinischen Strategien belastende Krankheitssymptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst und auch psychosoziale Belastungen weitestgehend und eng entlang ihrer Bedürfnisse lindern. Eine Möglichkeit der Leidenslinderung am Lebensende bei ausgewählten Patienten, bei denen keine ausreichende Symptomlinderung erreicht werden kann, bietet die Palliativmedizin in Form der...

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Diabetes: Insuline & medizinische Geräte

Viele Pflegefachkräfte betreuen Patienten mit Diabetes mellitus. Das ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund ein ständig zu hoher Blutzuckerspiegel (chronische Hyperglykämie) ist (1). Ursache ist entweder eine gestörte Sekretion von Insulin oder eine gestörte Wirkung des Insulins oder auch beides. Der Diabetes Typ 1 muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Aber...

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Ernährung bei Durchfallerkrankungen

Eine Diarrhö (Durchfall) liegt vor, wenn mehrmals am Tag dünnflüssiger Stuhl in größeren Mengen vom Darm ausgeschieden wird. Die Stuhlabgabe kann akut oder chronisch verlaufen. Chronische Diarrhöen dauern länger als 4 Wochen an. Eine erhöhte Stuhlfrequenz kann durch Infektionen mit Krankheitserregern oder Toxinen hervorgerufen werden. Auch Medikamenten oder Lebensmittelunverträglichkeit und Allergien auf bestimmte Lebensmittel können...

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ALS: Die amyotrophe Lateralsklerose

Die Amyotrophe Lateralsklerose(ALS)  ist mit 2 bis 3 Betroffenen von 100.000 Menschen weltweit eine eher seltene Erkrankung, dafür aber die häufigste nicht entzündliche Erkrankung des motorischen Nervensystems. Männer sind geringfügig häufiger betroffen als Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 50. Und 70. Lebensjahr. Die Ursache dieser Erkrankung ist bislang noch nicht bekannt. Diskutiert werden unterschiedlichste Möglichkeiten, wie...

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Notfall: Schlaganfall – Was ist zu tun?

Schlaganfälle gehören zu den häufigsten, akut lebensbedrohlichen Erkrankungen und gehen oft mit bleibenden Behinderungen und Schädigungen der Betroffenen einher. Eine potenziell kurative Behandlung ist prinzipiell nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Daher liegt ein wesentlicher Fokus der optimalen Versorgung von Patienten mit Schlaganfall auf dem raschen und strukturierten Handeln des medizinischen und pflegerischen Personals. Dazu ist ein...

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Hautkrebs erkennen

Jährlich erkranken in Deutschland bis zu 200.000 Menschen an weißem Hautkrebs und 15.000 an schwarzem Hautkrebs. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere bösartige Tumore der Haut. Ein Hauptgrund zur Entstehung von Hautkrebs ist und bleibt zu viel Sonne. Daher lässt sich vor allem der weiße Hautkrebs an Stellen finden, die der Sonne häufig ausgesetzt sind, das sind die sogenannten Sonnenterrassen, also Gesicht, Hals, Hände und Unterarme. Um Hautkrebs...

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Die Intimsphäre der Pflegekunden achten

Immer wieder geschieht es im pflegerischen Alltag, dass bei Patienten eines ambulanten Pflegedienstes oder Bewohner einer stationären Einrichtung die individuelle Intimsphäre verletzt wird und dadurch persönliche selbstgesetzte Grenzen der Patienten/Bewohner überschritten werden. Rund um dieses Thema ergeben sich unterschiedliche Fragen: Was bedeutet Intimsphäre eigentlich? Und was ist die Privatsphäre? Wie können Pflegekräfte individuelle...

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Fahrsicherheit im Arbeitsalltag

Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes sind in der Regel mit einem vom Arbeitgeber bereitgestellten Dienstwagen unterwegs. Um das Ziel immer sicher zu erreichen, sind einige Gesetze und Vorschriften einzuhalten, damit – falls doch mal etwas passiert – die entsprechende Versicherung den Schaden auch reguliert. Gesetzlich ist zum einen geregelt, wer das Fahrzeug wie prüfen und instand halten muss. Zudem ist festgelegt, wie mit Transporten, sei es von Gütern oder auch...

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Umgang mit Portkathetersystemen

Der Begriff „Port“ bezeichnet die Pforte – abstammend vom lateinischen Wort „porta“. Bereits in den 1940er-Jahren wurden erstmals intravenöse Plastikkatheter, ähnlich wie Flexülen heute, zur Infusionstherapie genutzt. Mit der Entwicklung der modernen Chemotherapie vor etwa 40 Jahren kam die Erkenntnis, dass sich eine dauerhafte Anwendung mit den aggressiven Medikamenten sehr negativ auf die Venen, über die sie verabreicht werden, auswirkt....

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Supervision in der Altenpflege

Während Supervision in psychosozialen Einrichtungen Tradition hat, findet sie sich in Einrichtungen der Altenpflege immer noch vergleichsweise selten. Doch gerade in Einrichtungen mit einer hohen körperlichen, psychischen und emotionalen Belastung, lässt sich in den letzten Jahren ein Umdenken beobachten. Dem teilweise schlechten Ruf der Supervision steht heute eine moderne methodenintegrative Beratung entgegen, die sich ihren Platz in den Pflegeheimen erobert. Der Begriff...

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Wenn Lebensmittel nicht vertragen werden

Mit zunehmendem Alter können einzelne Bestandteile von Speisen und Getränken nach dem Verzehr Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall hervorrufen. Auslöser für diese Beschwerden sind häufig bestimmte Nahrungsbestandteile wie Milchzucker, Fruchtzucker oder Gluten. Die Ursachen können aber auch unspezifischer Art sein. Unspezifische Unverträglichkeiten treten erfahrungsgemäß vermehrt auf, wenn fettige und frittierte...

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Rasselatmung am Lebensende

Die geräuschvolle Atmung (Rasselatmung) in den letzten Stunden oder Tagen des Lebens gehört zu den häufigsten und am schwierigsten zu behandelnden Symptomen am Lebensende (1, 2, 3). Trotz medikamentöser und pflegerischer Maßnahmen ist es manchmal nicht möglich, die Rasselatmung zufriedenstellend zu behandeln. In der medikamentösen Therapie wird der frühzeitige Einsatz von Anticholinergika, also Medikamenten, die die Produktion von Sekret mindern, zur...

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Nicht-invasive Beatmung (NIV)

Unter dem Begriff der nicht-invasiven Beatmung (NIV – N on- I nvasiv V entilation) werden alle Beatmungsverfahren zusammengefasst, die weder einen endotrachealen Tubus noch eine Tracheostomaanlage mit Trachealkanüle nutzen. Eine nicht-invasive Beatmung ist sowohl eine Notfallmaßnahme bei einem akuten Atemversagen in der Klinik als auch eine Beatmungstherapie für längerfristige chronische Atemprobleme im Pflegeheim oder zu Hause. Besonders Patienten mit...

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Blutzuckerentgleisungen vermeiden

Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit. Fast 400 Millionen Menschen leiden darunter. 90 % der Patienten sind an Diabetes mellitus Typ II erkrankt. Deshalb steht diese Erkrankung auch im Mittelpunkt dieser Fortbildungseinheit. Obwohl es durch die Überernährung in modernen Gesellschaften wie Deutschland immer mehr junge Typ-II- Diabetiker gibt, sind die meisten Patienten schon älter. Viele leben in einem Pflegeheim. Auch im Krankenhaus spielt Diabetes als...

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Heimtiere in der Altenpflege

Durch den demografischen Wandel wächst die Anzahl der zu versorgenden geriatrischen Menschen stetig. Dabei kommen neben dem Problem der Versorgung auf das deutsche Gesundheitssystem enorme Kosten zu. Daher ist ein Umdenken erforderlich. Ziel muss es sein, die Menschen möglichst lange in ihrer Gesundheit zu fördern bzw. die vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensjahre lebenswerter zu gestalten. (1) Gerade ältere Menschen zeichnen sich durch ihre...

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Teil 1: Patienten in der reaktionslosen Wachheit

In Deutschland leben schätzungsweise 8.000–10.000 Menschen im Syndrom der reaktionslosen Wachheit (SRW). Sie befinden sich in einem Zustand, bei dem es trotz Wachheitsphasen mit geöffneten Augen keine bzw. kaum klinischen Hinweise auf Kontaktfähigkeit gibt. Es gibt unterschiedlichste Begrifflichkeiten, die diesen Bewusstseinszustand beschreiben. Diese Fortbildungseinheit klärt diese und bringt eine Ordnung in den Wirrwarr aus Begriffen. Verschiedene Ursachen...

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Intramuskuläre Injektionen

Die Gabe von subkutanen Injektionen ist für die meisten Pflegenden eine alltägliche Routinearbeit. Besonders Heparin- und Insulin-Injektionen werden von vielen Pflegenden mehrmals täglich verabreicht. Intramuskuläre Injektionen dagegen werden von den meisten Pflegenden weitaus seltener ausgeführt und stellen für viele Pflegende eine große praktische Herausforderung dar. Zudem fehlt es vielen Pflegekräften an Übung und Erfahrung in diesem Bereich....

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Mundtrockenheit am Lebensende

Mundtrockenheit ist ein häufiges Symptom am Lebensende. Nahrungsaufnahme, Geschmackserleben und Sprechen sind dadurch stark beeinträchtigt. Eine Flüssigkeitszufuhr ist nur selten notwendig. Durch eine bewohner- bzw. patientenorientierte Mundpflege kann das lebensqualitätsmindernde Empfinden von Durst gelindert werden. Dazu benötigen Pflegende eine Haltung, die nicht ausschließlich die Indikation der pflegerischen Maßnahme beinhaltet, sondern gleichwertig...

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Grundlagen der Stomapflege

Grundlagen der Stomapflege In Deutschland leben etwa 160.000 Stomaträger, d. h., sie besitzen einen operativ geschaffenen, künstlichen Ausgang für Stuhl oder Urin. Dies sind etwa 0,2 Prozent der Bevölkerung. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer aller Altersgruppen. Die häufigste Diagnose zur Anlage eines Stomas ist eine Krebserkrankung im Magen-Darm- oder Urogenitaltrakt. Die Stomaträger werden bereits kurz nach der Ankunft im Krankenhaus...

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Urinausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Patient / Bewohner ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Patient / Bewohner sicher oder besteht Sturzgefahr? Denn Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die...

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Stuhlausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Pflegekunde ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Pflegekunde sicher oder besteht eine Sturzgefahr? Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die Wirksamkeit ihrer...

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Umgang mit Dysphagie-Patienten

Viele Patienten in der außerklinischen Intensivpflege leiden unter Kau- und Schluckstörungen aller Art. Und viele von ihnen essen immer weniger aus Angst vor Problemen wie Verschlucken, Hustenreiz, Erbrechen oder Schmerzen usw. Essen und Trinken werden zur Qual und zur Belastung für den Patienten. Des Weiteren bestehen die Risiken der Mangelernährung (Malnutrition) und der Exsikkose (Dehydration). Pflegekräfte können vielen Patienten dabei helfen, wieder mit...

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Wichtig! Arbeitsschutz für Pflegekräfte

Das Thema „Arbeitsschutz“ und die damit verbundenen Maßnahmen werden in der Altenpflege häufig als lästige Pflicht, ja sogar als Belastung wahrgenommen. Sieht man aber genauer hin, lassen sich sowohl für die Leitung als auch für die Pflegekräfte selbst Vorteile erkennen. Die Leitung erlangt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes Rechtssicherheit und trägt aktiv zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei. Die Pflegekräfte selbst...

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

In wenigen Bereichen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es momentan mehr Unklarheiten als im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Häufig werden die Begriffe „Untersuchung“, „Impfung“, „Tauglichkeit“ und „Vorsorge“ in einem Atemzug verwendet. Dies führt oft zur Verunsicherung sowohl der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte. Wer ist wofür verantwortlich? Müssen Mitarbeitende auf...

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Umgang mit Patientenverfügungen

Patrick Ristau  Rubrik: Recht

Der Umgang mit Patientenverfügungen stellt die Beteiligten häufig vor Probleme. Oft treten Fragen, Unsicherheiten und Bedenken auf – trotz gesetzlicher Regelung. Dadurch wird dem Willen des Patienten häufig nicht Rechnung getragen. Die von vielen gefürchtete „Maschinerie Gesundheitswesen/Krankenhaus“ kommt in Gang, aus welcher sich der betroffene Patient nicht mehr selbst befreien kann. Das medizinische und pflegerische Personal sieht sich somit...

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Aussagekräftige Pflegeberichte schreiben

Oft tun sich Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte schwer, den Pflegebericht zu schreiben. Es wird um Formulierungen gerungen, es wird nicht immer erkannt, welche Einträge wichtig sind, und manchmal wird auch über Wochen vergessen einzutragen. Dabei erfüllt der Pflegebericht einige wichtige Funktionen für die Darstellung des dokumentierten Pflegeprozesses. Er bildet den Pflegeverlauf ab, zeigt Erfolge/Misserfolge pflegerischer Handlungen und bildet...

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Volkskrankheit: Der Bandscheibenvorfall

Immer häufiger liest und hört man heutzutage vom Volksleiden Rückenschmerz. Laut Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2016 sind Rücken- und Bandscheibenprobleme die Ursache für 9 % aller Krankheitstage. (3) Somit stellen Rückenschmerzen auch für Pflegekräfte eine häufige und große Herausforderung dar. Nicht zuletzt sind sie es schließlich auch selbst, die von Rückenproblemen betroffen sind. Das Wissen...

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Die neue Qualitätsprüfung: QPR

Einrichtungen der stationären Altenhilfe werden ab dem 1.11.2019 anhand einer neuen Qualitätsprüfrichtlinie (QPR) geprüft. Der MDK (und auch der PKV-Prüfdienst) setzen dabei ein vollkommen neues Prüf- und Bewertungssystem um. Zum einen bilden die intern erfassten Daten zur Ergebnisqualität eine wichtige Grundlage dieser Prüfungen. Zum anderen haben sich sowohl die Inhalte als auch die Art der Prüfung gravierend verändert. Zukünftig liegt...

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Fallbesprechung nach dem NDB-Modell

Herausfordernde Verhaltensweisen sind problematische Verhaltensweisen, die Pflegebedürftigen und Pflegenden Schwierigkeiten bereiten. Was als herausforderndes Verhalten gilt, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Herausforderndes Verhalten ist in diesem Zusammenhang als „soziales Konstrukt“ zu betrachten. Mit diesem Verhalten wird häufig ein Bedürfnis signalisiert, das von einer inneren Überzeugung ausgeht oder auf eine Belastung zurückzuführen...

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Atemnot am Lebensende

Nach den Schmerzen ist die Atemnot das häufigste leidvolle Symptom in der Palliativsituation. Es ist eine Situation, die Panik, Angst und viel Leid auslöst. In dieser Fortbildungseinheit sollen sowohl die verschiedenen Ursachen für Atemnot, als auch diverse Handlungs- und Behandlungsstrategien beleuchtet werden. Den Pflegenden kommt dabei eine überragende Bedeutung zu. Denn sie sind so nah an den Patienten und deren Angehörigen, dass sie Veränderungen und...

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Die Gefährdungsbeurteilung

In jeder Mitarbeiterschulung zum Arbeitsschutz taucht er mindestens 1-mal auf, der Begriff Gefährdungsbeurteilung. Kaum ein Begriff in der Arbeitssicherheit wird so häufig verwendet und gleichzeitig nachgefragt. Scheinbar scheint allen klar zu sein, was damit gemeint ist und was zu tun ist. Vorgesetzte vertrauen darauf, dass die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt als Experten wissen, „wie eine Gefährdungsbeurteilung geht“. Gleichzeitig sagt...

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Mobilität fördern: Bewegen im Sitzen

„Bewegen bringt Segen!" So könnte das alte Sprichwort heute umgewandelt heißen. Dabei geht es nicht um Hochleistung, sondern darum, sich durch ein gesundes Maß an körperlichen und geistigen Aktivitäten so fit zu halten, um den Alltag möglichst lange eigenständig bzw. mit so wenig Hilfe als möglich zu bewältigen. Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen immer älter werden und damit auch immer mehr Einschränkungen im Alltag...

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Grundlagen der Reanimation

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen unter Kardiopulmonaler Reanimation (bzw. Cardio Pulmonaler Reanimation (CPR)) prüfen mit dem Ziel, die Überlebens chancen und das Outcome von Patienten zu verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Thoraxkompressionen, welche einen Minimalkreislauf aufrechterhalten und eine ausreichende Perfusion...

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Umgang mit Gefahrenstoffen

Das Thema „Gefahrstoffe“ wirft in den Einrichtungen des Gesundheitswesens immer wieder Fragen auf. In dieser Fortbildungseinheit werden einige der häufigsten Fragen zu Gefahrstoffen beantwortet. Beginnend bei der Klärung der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorgaben. Gibt es überhaupt gefährliche Stoffe in Einrichtungen des Gesundheitswesens oder ist das alles Panikmache? Startend bei der Kennzeichnung werden Grundlagen zu Gefahrstoffen...

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Pflegebedürftige mit Epilepsie

Jeder zehnte Mensch erleidet einmal in seinem Leben einen epileptischen Anfall. Die Diagnose „Epilepsie“ wird jedoch erst bei weiteren Anfällen gestellt und betrifft 0,7–0,8 % der Bevölkerung Deutschlands. Die Erscheinungsform der Anfälle ist vielfältig, sie reicht über Myoklonien (Zuckungen) einzelner Muskelgruppen bis hin zum generalisierten tonisch-klonischen Anfall, bei dem der Betroffene bewusstlos ist und am ganzen Körper krampft. Um eine...

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Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die überprüfen, welche Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen wirksam sind und die Überlebenschancen verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Brustkorbkompressionen. Damit wird auch bei einem Herzkreislaufstillstand eine Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff sichergestellt, wodurch sich die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht....

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Fentanyl - Analgetikum im Pflegealltag

Fentanyl ist eine weitverbreitete, hoch potente und in der Schmerztherapie etablierte Substanz. Sie ist in sehr unterschiedlichen Darreichungsformen sowohl für akute Durchbruchschmerzen als auch für eine basale Langzeit-Schmerztherapie einsetzbar. Bei richtiger Anwendung profitieren die Patienten bei vergleichsweise guter Verträglichkeit von einer Fentanyl-Therapie. Allerdings müssen etwaige Gefahren berücksichtigt und unerwünschte Wirkungen wahrgenommen werden....

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Die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO)

Thomas Lange  Rubrik: Recht

Der Datenschutz steht für den Schutz der Grundrechte im Umgang und der Verarbeitung personenbezogener Daten. Bisher waren in Deutschland für öffentliche Stellen Datenschutzgesetze auf Länderebene und für nichtöffentliche Stellen Datenschutzgesetze auf Bundesebene maßgeblich. Ab dem Stichtag 25.05.2018 werden diese nun durch die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, kurz EU-DSGVO, ersetzt. Neu ist, dass die Datenschutzgesetze nicht mehr...

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Psychische Erste Hilfe in Notsituationen

Psychische 1. Hilfe ist 1. Hilfe für die Seele, die von Laien bei einem akuten Notfall geleistet werden kann. Sie entstammt der Notfallpsychologie und ist Teil einer Reihe von Interventionen. Vor einem Ereignis sollte Vorsorge erfolgen, wozu auch das Erlernen von Psychischer 1. Hilfe zählt. Nach einem Ereignis kann sich bei Bedarf Hilfe durch professionelle Helfer in Form von psychosozialer Notfallhilfe, Nachsorge und Psychotherapie anschließen. Für Laienhelfer gibt es...

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Nadelstichverletzungen vermeiden

Wird in Einrichtungen des Gesundheitswesens über Arbeitsschutz gesprochen, so gelangt sehr schnell das Thema „Nadelstichverletzungen“ in den Mittelpunkt des Interesses. In dieser Fortbildungseinheit werden einige der häufigsten Fragen zu „Nadelstichverletzungen“ beantwortet. Sind Nadelstichverletzungen noch ein ernstzunehmendes Thema in Einrichtungen des Gesundheitswesens oder ist das alles Panikmache? Startend bei der Begriffsklärung werden...

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Dekubitusprophylaxe in 6 einfachen Schritten

Die wichtigste Ursache eines Dekubitus ist die Immobilität. Hoher Druck kann zur Schädigung des Gewebes führen, auch wenn er nur eine kurze Zeit auf das Gewebe einwirkt. Auch wenn die Entstehung eines Dekubitus nicht in jedem Fall vermeidbar ist, gibt es wirkungsvolle Strategien, dem entgegenzuwirken. Für die erfolgreiche Umsetzung des Expertenstandards braucht es kompetente und aufmerksame Pflegefachkräfte, die kontinuierliche Maßnahmen planen und...

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Umgang mit MRGN (Teil 1)

Die rasante Zunahme multiresistenter gramnegativer Erreger in den letzten Jahren stellt ein ernstzunehmendes Problem für das gesamte Gesundheitssystem dar. Die Einteilung der Erreger hat sich geändert. Denn 3MRGN und 4MRGN erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen in der Hygiene. Reichen bei einigen 3MRGN noch hygienische Basismaßnahmen, muss bei 4MRGN mit Isolationsmaßnahmen gearbeitet werden. Die über die Basishygiene hinausgehenden Hygienemaßnahmen...

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Die indikatorengestützte Erfassung

Einrichtungen der stationären Altenhilfe werden ab Herbst 2019 in halbjährlichem Abstand interne Datenerfassungen zur Darstellung der Ergebnisqualität umsetzen. Dabei erheben (geschulte) Pflegefachkräfte für jeden Bewohner Daten zu 10 Indikatoren-Themen aus 3 Qualitätsbereichen. 4 der 6 Module des Begutachtungsinstrumentes sind eine Grundlage hierfür. Ergänzt werden sie durch weitere pflegefachlich relevante Aspekte des individuellen...

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Demenz: Herausforderndes Verhalten

Menschen mit Demenz leiden zunehmend unter Einschränkungen ihrer kognitiven Fähigkeiten: Das logische Denken ist beeinträchtigt, es treten Gedächtnisstörungen auf, sie verlieren die Orientierung zu Zeit, Person, Ort und auch zur Situation. Mit fortschreitender Erkrankung können sie nicht mehr sprechen und auch oft nicht einmal mehr das gesprochene Wort verstehen. Vor Beginn der Erkrankung im Gehirn abgespeichertes Wissen geht verloren, Ereignisse werden...

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Grundlagen von Palliative Care

Palliative Care ist ein Konzept zur Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen. Entwickelt wurde es u. a. von Cicely Saunders. In der häuslichen Intensivpflege werden täglich Klienten versorgt, die im Regelfall lebensbegrenzt erkrankt sind. Daher sollten die Grundsätze der Palliative Care hier eine Rolle spielen. Um dieses Konzept richtig verstehen und umsetzen zu können, müssen einige rechtliche Grundsätze und Begriffe erläutert werden. Welche...

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Ernährung am Lebensende

Die Versorgung mit Nahrungund Flüssigkeit ist ein Grundrecht jedes Menschen und folgerichtig ist die Einstellung der Ernährung ein sehr emotional besetztes Thema – das weiß jede Pflegekraft, die schon einmal den Sterbeprozess eines pflegebedürftigen Menschen begleitet hat. Trotzdem gibt es Situationen, in denen die Ernährung bzw. der Verzicht darauf thematisiert werden muss. Dies kann vom Betroffenen selbst, von Angehörigen oder von professioneller Seite...

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Monessa Weber  Rubrik: Recht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) soll Menschen vor Diskriminierung schützen. Im Einzelnen bezieht sich dieser Schutz auf die Rasse bzw. ethnische Herkunft, die Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und das Geschlecht. In der Zwischenzeit sind viele Urteile zu konkreten Fälle ergangen. Damit wird klar, was erlaubt ist und welche Handhabungen gegen das AGG verstoßen. In der Praxis kommt es immer wieder zu Fragen rund um das...

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Täglicher Umgang mit Hörgeräten

Schwerhörigkeit ist eine Volkskrankheit. Bei wenigen Menschen können sich bereits ab dem 40. Lebensjahr erste Anzeichen eines Hörverlustes bemerkbar machen. Allerdings nimmt die Häufigkeit derartiger Störungen bei den über 50-jährigen deutlich zu. Bei den über 60-jährigen ist sogar ein Drittel aller Menschen betroffen. Hörtestuntersuchungen haben ergeben, dass in dieser Altersgruppe die Hälfte der Männer und ein Viertel der Frauen...

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Wenn orientierte Patienten herausfordern

Der pflegerische Alltag sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich stellt nicht nur Ansprüche an unser Fachwissen, sondern dieses auch immer wieder auf die Probe. Vor allem der Faktor Mensch ist eine unvorhersehbare Variable in der Behandlung und erfordert vor allem eines: Flexibilität. Sofern herausforderndes Verhalten von Patienten nicht in 1. Linie das Symptom ihrer Erkrankung ist wie bei der Demenz kommen Pflegekräfte oft in Situationen, in denen sie sich...

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Dekubitusprophylaxe im Pflegealltag

Ein Druckgeschwür, auch Dekubitus genannt, ist für den betroffenen Pflegekunden in der Regel unangenehm, schmerzhaft und bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität. Häufig wird auch von einem Pflegefehler gesprochen, wenn ein Dekubitus auftritt. Mit individuell angepassten Prophylaxemaßnahmen lässt sich ein Dekubitus in den meisten Fällen tatsächlich verhindern oder zumindest minimieren. Der erste Schritt zur Vermeidung eines Dekubitus...

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Grundlagen der Praxisanleitung

Für die Praxisanleitung muss ein Krankenhaus speziell weitergebildete Praxisanleiter vorhalten. Durch Krankheit, Urlaub oder Überlastung der Praxisanleiter sind auch immer wieder Pflegende mit der Aufgabe der Praxisanleitung betraut, die keine berufspädagogische Weiterbildung absolviert haben. Übernehmen Pflegefachkräfte die Aufgabe der Praxisanleitung, werden sie zu Mentoren und sind dafür verantwortlich, pflegefachliche Kenntnisse zu vermitteln, damit...

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Leistungsnachweise lückenlos führen

Anders als im stationären Bereich zählen die von Pflegekräften abgezeichneten Leistungen im ambulanten Bereich zu den Abrechnungsdokumenten. Nur das, was Pflegekräfte abgezeichnet haben, kann im Folgemonat vom Pflegedienst abgerechnet werden. Das Handzeichen ist also bares Geld wert. Das ist der Grund, warum die Chefs den Pflegekräften zu jeder Abrechnung auf den Füßen stehen, wenn die Leistungsnachweise nicht vollständig sind. Doch aufgepasst:...

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i.m. Injektionen durchführen

In der Praxis herrschen oft unterschiedliche Ansichten zur korrekten Vorgehensweise bei verschiedensten pflegerischen und therapeutischen Handlungen. So auch bei der intramuskulären Injektion, kurz i.m. Injektion. Die Auswahl des besten Injektionsortes, des Einstichwinkels der Kanüle sowie die Notwendigkeit zur Aspiration oder die korrekte Injektionstechnik lösen immer wieder Diskussionen aus. In dieser Fortbildungseinheit werden zu den genannten Themen die verschiedenen...

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Hygienemaßnahmen für Pflegekräfte bei MRGN

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Die wichtigste Hygienemaßnahme gegen die Verbreitung von MRGN ist die hygienische Händedesinfektion. Die persönliche Schutzausrüstung mit Einmalhandschuhen, Mund-Nasenschutz, Kittel und Schürze ist ein weiterer Baustein der Basishygiene. Beim Vorliegen von 4MRGN müssen weitergehende Maßnahmen getroffen werden, um eine Kontamination möglichst zu vermeiden. Auch in der außerklinischen 1 : 1 Versorgung werden bei 4MRGN besondere...

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Die Unfallmeldung - was passieren muss

Laut der Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung findet der „(…) Großteil der Arbeitsunfälle (…) außerhalb des Straßenverkehrs statt. Dienstwegeunfälle nehmen ebenso wie Arbeitsunfälle mit Verkehrsbeteiligung nur eine untergeordnete Rolle ein.“ vergl. (6) Grob geschätzt finden somit 80 % der Arbeitsunfälle in Betrieben und Einrichtungen statt, nicht auf dem Hin- oder Rückweg. Diese Tatsache ist...

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Abrechnungsprüfung im Rahmen der MDK-Prüfung

Die Abrechnungsprüfung im ambulanten Dienst ist vor allem für die PDLs eine echte Herausforderung. Sie setzt diese unter Druck – der dann häufig an die Pflegekräfte weitergegeben wird. Diese sollten das nicht persönlich nehmen, ihre Vorgesetzten sind auch einer Panikmache seitens Teilen der Fachpresse und der Trägerverbände ausgesetzt. In Wirklichkeit sind diese Prüfungen vollkommen harmlos, wenn jeder einfach seine gewohnte Arbeit macht....

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