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52 Suchergebnisse für Für Pflegehelfer gefunden

Kontrakturenprophylaxe für Pflegehelfer

Kontrakturen – wenn sich also Muskeln und Sehnen zusammenziehen und dauerhaft verkürzen – sind für bewegungsarme Pflegebedürftige eine große Gefahr. Denn Kontrakturen sind nicht wieder rückgängig zu machen. Dadurch entsteht eine schmerzhafte Fehlstellung von Gelenken. Vor allem betroffenen sind die Fuß-, Schulter-, Knie-, Hand- und Ellenbogengelenke. Da die dauerhafte und schmerzhafte Zwangsstellung der Gelenke vermieden werden soll, stellt...

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Die Pflege männlicher Pflegebedürftiger

Wir haben es in der Altenpflege überwiegend mit älteren Damen zu tun. Allerdings nimmt der Anteil männlicher Senioren ständig zu – und stellt uns in Pflege und Betreuung tagtäglich vor besondere Hausforderungen. Zum einen lehnen Männer oftmals die Teilnahme an Angeboten ab, da diese ihnen nicht zusagen. Gerade in der Eingewöhnungsphase muss es aber unser Ziel sein, den Pflegebedürftigen schrittweise in die Gemeinschaft zu integrieren, um dessen...

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Menschen mit Diabetes mellitus pflegen

Diabetes mellitus, im Volksmund auch „Zucker“ genannt, ist mit über 6 Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit. Dabei gibt es unterschiedliche Typen des Diabetes mellitus, mit denen im Alltag auch unterschiedlich umgegangen werden muss. 90 % aller Erkrankten leiden an Diabetes mellitus Typ II. In der Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen mit Diabetes kommt es vor allem darauf an, die sogenannten „Entgleisungen“ rechtzeitig zu...

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Dekubitusprophylaxe im Pflegealltag

Ein Druckgeschwür, auch Dekubitus genannt, ist für den betroffenen Pflegekunden in der Regel unangenehm, schmerzhaft und bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität. Häufig wird auch von einem Pflegefehler gesprochen, wenn ein Dekubitus auftritt. Mit individuell angepassten Prophylaxemaßnahmen lässt sich ein Dekubitus in den meisten Fällen tatsächlich verhindern oder zumindest minimieren. Der erste Schritt zur Vermeidung eines Dekubitus...

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Menschen mit Demenz pflegen und betreuen

Der Umgang mit verwirrten Pflegekunden und Bewohnern ist wohl eine der größten Herausforderungen im Arbeitsalltag einer Pflegekraft. Die Ausprägungen und Symptome einer Demenz sind bei jedem Menschen verschieden. Es gibt keine allgemeingültige Therapie oder Behandlungsart. Was heute gut funktioniert, um den an Demenz erkrankten Menschen zu beruhigen, kann morgen schon das Gegenteil bewirken. Für Pflegekräfte bedeutet das, sich jeden Tag neu auf die Pflegekunden...

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Grundsätze der aktivierenden Pflege

Aktivierende Pflege ist eines der am häufigsten benutzten Schlagwörter, wenn gefragt wird, wonach die Pflege in einem Pflegeheim oder Pflegedienst ausgerichtet ist. Denn der Pflegekunde soll motiviert und aktiviert werden, möglichst viele Tätigkeiten so selbstständig wie möglich durchzuführen. Auch im SGB XI, §2,1 ist dieser Grundsatz verankert: „Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen den Pflegebedürftigen helfen, trotz ihres...

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Bewegungsförderung (Lagerung) in der Pflege

Gesunde Menschen nehmen in der Regel automatisch eine Haltung an, die für sie angenehm und bequem ist. Kommt es durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit dazu, dass ein Mensch in seiner (körperlichen) Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, so ist es Aufgabe der Pflegenden, den Menschen bei regelmäßigen Positionswechseln und der Bewegungsförderung zu unterstützen. Durch das Wissen über korrekte Ausführung von Lagerungstechniken...

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Wichtig! Arbeitsschutz für Pflegekräfte

Das Thema „Arbeitsschutz“ und die damit verbundenen Maßnahmen werden in der Altenpflege häufig als lästige Pflicht, ja sogar als Belastung wahrgenommen. Sieht man aber genauer hin, lassen sich sowohl für die Leitung als auch für die Pflegekräfte selbst Vorteile erkennen. Die Leitung erlangt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes Rechtssicherheit und trägt aktiv zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei. Die Pflegekräfte selbst...

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Herausforderungen für die Pflege: Noroviren

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Das Norovirus ist ein weltweit vorkommender Auslöser von Brechdurchfall. Seine extreme Ansteckungsfähigkeit liegt an der geringen Menge von Viren, die nötig sind, um die Erkrankung auszulösen. Der Mensch ist der einzige Wirtsorganismus für dieses Virus. Die Erkrankung verläuft in der Regel kurz und heftig. Kleine Kinder und ältere Menschen sind aber durch den mit dem Brechdurchfall einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolytverlust akut gefährdet....

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Neue Herausforderung für die Pflege - COPD

Bei der COPD handelt es sich zunächst um eine chronische Erkrankung der Lunge und der Atemwege. Dazu kommen Begleit- und Folgeerkrankungen, die vor allem das Herz betreffen. Typische COPD-Patienten sind vor allem ältere Raucher. Die Patienten leiden zunehmend unter Atemnot, Husten und Auswurf. Die Krankheit schreitet voran und ist nicht zu heilen. In schweren Fällen braucht der Patient eine Langzeit-Sauerstofftherapie. Die Pflegefachkraft muss bei akuten Verschlechterungen...

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Vom gesunden Schlaf bis zur Schlafstörung – Herausforderung für die Pflege

Im Laufe seines Lebens erkrankt etwa jeder fünfte Mensch an Schlafstörungen. Wichtig zu wissen ist: Schlafstörungen sind oft ein Symptom einer psychischen Erkrankung, was ihre Behandlung umso schwieriger macht. Da psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen und Schlafstörungen oftmals durch den falschen Einsatz von Medikamenten behandelt werden, steht auch die Pflege diesbezüglich vor einer großen Herausforderung. Es ist daher umso wichtiger zu wissen, wie...

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Dürfen Pflegekräfte Leistungen verweigern?

Es gibt viele Gründe, warum eine Pflegekraft in der ambulanten Pflege die Durchführung einer Leistung bei einem Pflegekunden ablehnt. Manche sind berechtigt, andere nicht. Häufigster Grund für eine verweigerte Leistung ist, dass das persönlicheVerhältnis zwischen Pflegekunden und Pflegekraft gestört ist und die Pflegekraft mit der Art des Patienten nicht zurechtkommt. Es kann aber auch sein, dass die Pflegekraft die verordnete Maßnahme nicht...

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Die Pflege-Charta

Die Pflege-Charta wurde 2005 von den Teilnehmern des „Runden Tisch Pflege“ erarbeitet, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen wurde. Teilnehmer des „Runden Tisch Pflege“ sind Vertreter aus Verbänden, Ländern, Kommunen, Praxis und Wissenschaft. Ziel war, eine Leitlinie zu entwickeln, die für eine menschenwürdige und respektvolle Pflege steht und so die Rechtsstellung hilfe- und...

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Stuhlausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Pflegekunde ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Pflegekunde sicher oder besteht eine Sturzgefahr? Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die Wirksamkeit ihrer...

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Urinausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Patient / Bewohner ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Patient / Bewohner sicher oder besteht Sturzgefahr? Denn Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die...

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

In wenigen Bereichen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es momentan mehr Unklarheiten als im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Häufig werden die Begriffe „Untersuchung“, „Impfung“, „Tauglichkeit“ und „Vorsorge“ in einem Atemzug verwendet. Dies führt oft zur Verunsicherung sowohl der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte. Wer ist wofür verantwortlich? Müssen Mitarbeitende auf...

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Modernes Wundmanagement

Hautdefekte werden grundsätzlich in akute und chronische Wunden unterteilt. Von einer akuten Wunde wird bspw. nach einer Operation gesprochen, also dann, wenn die Wunde durch ein akutes Ereignis eintritt. Chronische Wunden bestehen laut dem Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden dann, „wenn diese innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach Wundentstehung (…) unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen“. Die in der Praxis am häufigsten...

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Umgang mit Portkathetersystemen

Der Begriff „Port“ bezeichnet die Pforte – abstammend vom lateinischen Wort „porta“. Bereits in den 1940er-Jahren wurden erstmals intravenöse Plastikkatheter, ähnlich wie Flexülen heute, zur Infusionstherapie genutzt. Mit der Entwicklung der modernen Chemotherapie vor etwa 40 Jahren kam die Erkenntnis, dass sich eine dauerhafte Anwendung mit den aggressiven Medikamenten sehr negativ auf die Venen, über die sie verabreicht werden, auswirkt....

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Eigenen Stress erkennen und bewältigen

Der Arbeitsalltag einer Pflegefachkraft ist geprägt durch Schichtdienst, Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie durch kurzfristiges Einspringen aufgrund von Krankheitsfällen im Kollegenkreis. Jeder, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, kennt diese Fakten und weiß auch um die Belastung, die dadurch entsteht. Was die wenigsten wissen bzw. worauf niemand sich einstellen oder gar vorbereiten kann, ist die psychische Belastung, die ganz individuell wahrgenommen...

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Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln

Im Umgang mit Lebensmitteln müssen Pflegeeinrichtungen eine gute Hygienepraxis einhalten. Dies gilt nicht nur für Mitarbeiter der Großküche, sondern auch für alle Pflege-, Betreuungs- und Servicekräfte, Auszubildende und Praktikanten, die Essen portionieren, verteilen, aufwärmen und anreichen. Selbiges gilt, wenn in der Wohnbereichs- oder WG-Küche gekocht wird. Rechtliche Grundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 852/2004, die auf nationaler Ebene durch...

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Hygiene bei Speisen und Lebensmitteln

Ältere Menschen haben ein geschwächtes Immunsystem. Um Infektionen und Erkrankungen zu vermeiden, ist auf eine gute Hygienepraxis im Umgang mit Lebensmitteln zu achten. Gesundheitliche Gefahren können während der gesamten Kette der Speiseherstellung auftreten. Pflege- und Betreuungskräfte müssen deshalb beim Zubereiten und Verteilen der Mahlzeiten (im Gesetz „Inverkehrbringen“ genannt) mögliche Gefahrenpunkte erkennen und entsprechende...

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Demenz: Herausforderndes Verhalten

Menschen mit Demenz leiden zunehmend unter Einschränkungen ihrer kognitiven Fähigkeiten: Das logische Denken ist beeinträchtigt, es treten Gedächtnisstörungen auf, sie verlieren die Orientierung zu Zeit, Person, Ort und auch zur Situation. Mit fortschreitender Erkrankung können sie nicht mehr sprechen und auch oft nicht einmal mehr das gesprochene Wort verstehen. Vor Beginn der Erkrankung im Gehirn abgespeichertes Wissen geht verloren, Ereignisse werden...

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Die hygienische Händedesinfektion

Die hygienische Händedesinfektion (HD) ist die effektivste evidenzbasierte hygienische Maßnahme im pflegerischen Alltag. Sie dient nicht nur dem Schutz des Patienten und Bewohners vor einer Übertragung pathogener bzw. multiresistenter Erreger und nosokomialen Infektionen, sondern ebenso dem Schutz des Personals und Angehörigen. In allen Pflegeeinrichtungen müssen innerbetriebliche Regelungen zur Infektionsprävention und damit auch für die Händehygiene...

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Ein Wort macht den Unterschied

In der Pflege hat sich eine eigene, typische Sprache entwickelt und ist zum festen Bestandteil des Alltags geworden. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung -  und noch seltener auf ihre Wirkung - hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten, Bewohner, die Angehörigen und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und...

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Monessa Weber  Rubrik: Recht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) soll Menschen vor Diskriminierung schützen. Im Einzelnen bezieht sich dieser Schutz auf die Rasse bzw. ethnische Herkunft, die Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und das Geschlecht. In der Zwischenzeit sind viele Urteile zu konkreten Fälle ergangen. Damit wird klar, was erlaubt ist und welche Handhabungen gegen das AGG verstoßen. In der Praxis kommt es immer wieder zu Fragen rund um das...

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Modelle der Kommunikation

Sich mit dem Thema Kommunikation auseinanderzusetzen, bedeutet, in die Grundlagen der menschlichen Verständigung einzutauchen. Es heißt, sich darüber Gedanken zu machen, wie Menschen sich gegenseitig ihre Absichten, ihre Gefühle und Gedanken mitteilen. Das ist zuallererst mit Worten möglich. Doch zusätzlich kommunizieren Menschen auch durch Gesten und Blicke, durch Körpersprache sowie durch ihr gesamtes Verhalten. Alles das umfasst der Begriff...

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Schmerzmanagement bei Menschen mit Demenz

Schmerz ist ein Phänomen, welches jeden Menschen treffen kann. Der Umgang damit ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Vor allem chronische Schmerzgeschehen stellen eine unglaubliche Belastung für die Betroffenen dar. In vielen Fällen ist die Kommunikation bezüglich der Schmerzen eingeschränkt. Kinder, Menschen mit geringen Sprachkenntnissen, psychisch Kranke und Menschen, die an einem Demenzsyndrom leiden, sind durch ihre mangelnden...

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Tracheostoma Management

Die Tracheotomie war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Operation auf Leben und Tod, also eine Notfalloperation. Besonders während der großen Diphtherieepidemien gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie an Tausenden von Kindern erprobt, um diese vor dem Ersticken zu retten. Die Wurzeln der Tracheotomie gehen aber schon bis in die Antike zurück. In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet in der Medizin und Forschung sehr viel getan, denn davor war eine...

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Gicht und Ernährung

Die Ursache von Hyperurikämie (Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut) und Gicht ist eine Störung des Purinstoffwechsels. Der Körper kann entweder nicht genügend Harnsäure, dem Abbauprodukt von Purinen ausscheiden oder produziert zu viel. Eine purinarme Ernährung von maximal 500 mg Harnsäure kann mit dazu beitragen, den Harnsäurespiegel im Blut zu normalisieren und Gichtanfällen vorzubeugen. Ausgeschieden wird Harnsäure...

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Fahrsicherheit im Arbeitsalltag

Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes sind in der Regel mit einem vom Arbeitgeber bereitgestellten Dienstwagen unterwegs. Um das Ziel immer sicher zu erreichen, sind einige Gesetze und Vorschriften einzuhalten, damit – falls doch mal etwas passiert – die entsprechende Versicherung den Schaden auch reguliert. Gesetzlich ist zum einen geregelt, wer das Fahrzeug wie prüfen und instand halten muss. Zudem ist festgelegt, wie mit Transporten, sei es von Gütern oder auch...

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Pflege und Betreuung von Patienten im Delir

Das Delir wird häufig in einem Atemzug mit Altersdemenz oder Alkoholentzugsdelir erwähnt. Unklare Definitionen und Unwissenheit über das Syndrom führen zu einer Verharmlosung des Delirs, was häufig schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Die Ursachen und das Erscheinungsbild eines Delirs sind vielfältig und stellen die Pflegefachkräfte vor eine große Herausforderung. Pflegende haben den unmittelbarsten Kontakt zu den Patienten und...

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(Mangel-) Ernährung bei Demenz

Ein signifikanter Gewichtsverlust und eine gefährliche Mangelernährung können das Ergebnis von kognitiven Einschränkungen und veränderten Geschmacksvorlieben sein. Eine unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr, wie sie häufig bei Menschen mit einer Demenz auftreten kann, zeigt sich allerdings mit sehr unspezifischen Symptomen. Diese zu erkennen setzt eine kompetente und geschulte Beobachtung der professionell Pflegenden voraus. Als Hilfsmittel dient hier...

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Wenn der Pflegekunde verstirbt

Die meisten Pflegekunden, die in der Häuslichkeit von einem ambulanten Pflegedienst versorgt und gepflegt werden, sind krank, alt und gebrechlich. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Pflegemitarbeiter einen Pflegekunden tot in seinem Haushalt auffinden. Häufig ist die Pflegekraft dann verunsichert, was sie in solch einem Fall unternehmen muss. Muss sie z. B. noch reanimieren, wer stellt den Tod fest, wenn kein Arzt zur Verfügung steht, wie überbringt man die...

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Umgang mit Patientenverfügungen

Patrick Ristau  Rubrik: Recht

Der Umgang mit Patientenverfügungen stellt die Beteiligten häufig vor Probleme. Oft treten Fragen, Unsicherheiten und Bedenken auf – trotz gesetzlicher Regelung. Dadurch wird dem Willen des Patienten häufig nicht Rechnung getragen. Die von vielen gefürchtete „Maschinerie Gesundheitswesen/Krankenhaus“ kommt in Gang, aus welcher sich der betroffene Patient nicht mehr selbst befreien kann. Das medizinische und pflegerische Personal sieht sich somit...

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Heilpflanzen und -kräuter in der Pflege

Alte Menschen wissen oft um die Heilkraft von Pflanzen und deren Anwendung. Sie schätzen die wohltuende und kräftigende Wirkung der Kräuter. So wurde altes Wissen zur Volksmedizin, das z. B. durch Klöster überliefert wurde. In den letzten Jahrzehnten erlebt die Heilpflanzenkunde einen Aufschwung, was sich auch in der Pflege bemerkbar macht. Als „alternative Methoden“ haben die Kräuter Einzug in die Alten- und Krankenpflege gehalten. Sie gelten als...

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Die PEG-Versorgung

In der heutigen Welt der modernen Medizin ist es vergleichsweise einfach, einen Patienten mithilfe der perkutan-endoskopischen Gastrostomie (PEG) enteral zu ernähren. In der Vergangenheit war dies mitunter sehr schwierig und leidvoll für Arzt und Patient. Zwar gab es schon im 12. Jahrhundert Bemühungen von dem arabischen Arzt Ibn Zuhr-Avenzoar (1091–1161 n. Chr.), mittels einer Silberkanüle einem Patienten mit stenosierendem Ösophaguskarzinom Nahrung...

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Rasselatmung am Lebensende

Die geräuschvolle Atmung (Rasselatmung) in den letzten Stunden oder Tagen des Lebens gehört zu den häufigsten und am schwierigsten zu behandelnden Symptomen am Lebensende (1, 2, 3). Trotz medikamentöser und pflegerischer Maßnahmen ist es manchmal nicht möglich, die Rasselatmung zufriedenstellend zu behandeln. In der medikamentösen Therapie wird der frühzeitige Einsatz von Anticholinergika, also Medikamenten, die die Produktion von Sekret mindern, zur...

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Diabetes: Insuline & medizinische Geräte

Viele Pflegefachkräfte betreuen Patienten mit Diabetes mellitus. Das ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund ein ständig zu hoher Blutzuckerspiegel (chronische Hyperglykämie) ist (1). Ursache ist entweder eine gestörte Sekretion von Insulin oder eine gestörte Wirkung des Insulins oder auch beides. Der Diabetes Typ 1 muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Aber...

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Bewohner und Patienten mit Krätze

In den letzten Jahren häufen sich die Schlagzeilen in den Medien über ein zunehmendes Ausbreiten von Krätze-Erkrankungen, insbesondere in Form von Ausbrüchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. für Obdachlose, Flüchtlinge oder Asylbewerber. Krätze ist eine Hautkrankheit, die durch Parasiten (konkret: Milben) verursacht wird. Übertragen wird Krätze durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder...

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Anleitung zu Zahn- und Prothesenpflege

Viele Bewohner und Patienten sind auf Hilfe bei der Zahn-, und Prothesenpflege angewiesen. Denn oftmals kann eine mangelnde Mundhygiene und Prothesenpflege schwerwiegende Folgeschäden oder Erkrankungen nach sich ziehen. Um diesen vorzubeugen und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten, ist es wichtig, eine reglemäßige und optimale Mundhygiene durchzuführen. Auch regelmäßige Kontrollen, Zahn -, und Prothesenreinigungen durch den Zahnarzt oder...

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Basale Stimulation in der Pflege

Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept zur Wahrnehmungsförderung von Menschen mit allen Arten von Einschränkungen. Hierbei werden bewusst unterschiedliche Reize in allen Wahrnehmungsebenen gesetzt. Im Fokus stehen hierbei die Ganzheitlichkeit und das Wohlbefinden des Betroffenen. Auch ist die Beziehung zwischen dem Pflegenden und dem Patienten wichtig, welche sich intensiv aufnehmen lässt und die Möglichkeit bietet, auch auf nonverbaler...

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Die Grundlagen der Tracheostomapflege im Pflegealltag

Der Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) wurde bereits um das Jahr 124 vor Christus das erste Mal durchgeführt. Forschung und Weiterentwicklung machten ihn im 19. Jahrhundert endlich Erfolg versprechend. Trotzdem war noch vor zehn Jahren die Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem Tracheostoma eher die Ausnahme. Aktuelle Fortschritte in der intensivmedizinischen Behandlung sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor führen nun dazu, dass die Versorgung von...

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Medizinprodukte richtig anwenden - Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Im Vergleich zum Medizinproduktegesetz (MPG), das sich hauptsächlich an Hersteller und Vertrieb wendet, spricht die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) den Betreiber von Medizinprodukten direkt an, also die Klinikleitung und die mit den Medizinprodukten arbeitenden Mitarbeiter. Im rechtlichen Sinne ist derjenige Betreiber, der die tatsächliche Sachherrschaft über ein Medizinprodukt besitzt. Hierbei sind die Besitz- und nicht die Eigentumsverhältnisse...

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Datenschutz im pflegerischen Alltag

Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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Depressionen bei älteren Menschen

Neben demenziellen Erkrankungen gehören Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Eine Depression ist eine behandelbare Krankheit und hat nichts mit „schlechter Stimmung“ zu tun. Auch gehört sie nicht zu den Krankheiten, die „das Alter ebenso mit sich bringt“. Für Pflegekräfte gehört die Pflege und Betreuung depressiver Bewohner/Pflegekunden sicherlich zu den schwierigsten Pflegesituationen. Eine gedrückte...

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Brandschutz in Pflegeeinrichtungen

Eine Studie des Bundesverbands Technischer Brandschutz zeigt Beunruhigendes: Mindesten einmal pro Woche kommt es in Deutschland zu einem Brandereignis in einer Pflegeeinrichtung. Alle 2 Wochen brennt es in einem Krankenhaus. Durch moderne Brandschutzeinrichtungen wie automatische Brandmeldeanlagen, gute Schulung des Personals und nicht zuletzt durch schnelle Eintreffzeiten der Feuerwehr verlaufen die meisten Fälle glimpflich. Doch es gibt dramatische Fallbeispiele, in denen wenige...

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Die Herzinsuffizienz aus pflegerischer Sicht

Neben der Koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt gehört die Herzinsuffizienz zu den häufigsten Herzerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen daran. Diese umgangssprachlich als „Herzschwäche“ bezeichnete Erkrankung führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper adäquat mit Blut zu versorgen, was zu einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit führt. Die Anzahl der Betroffenen ist...

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Expertenstandard: Förderung der Harnkontinenz

Harninkontinenz kann durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie bestimmte Lebensstile und psychosoziale Faktoren verursacht werden. 6 bis 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Harninkontinenz. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Die Betroffenen möchten sehr oft nicht zugeben, dass sie unter Inkontinenz leiden, weil es ihnen peinlich ist. Die Harninkontinenz bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin...

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Ambulant pflegen und verkaufen

Da viele Menschen in der Rolle des Kunden negative Erfahrungen mit Verkäufern gemacht haben, stehen Pflegekräfte dem Verkaufen von Leistungen skeptisch gegenüber. Qua Beruf und Berufung fühlen sie sich dem Wohl ihrer Patienten verpflichtet und scheuen sich, aktiv Angebote zu unterbreiten. Wenn jedoch deutlich wird, dass viele Dienstleistungen den größten Leidensdruck verringern und sogar den Bedürfnissen der Kunden entsprechen, scheitert es oft an der...

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Fallbesprechung nach dem NDB-Modell

Herausfordernde Verhaltensweisen sind problematische Verhaltensweisen, die Pflegebedürftigen und Pflegenden Schwierigkeiten bereiten. Was als herausforderndes Verhalten gilt, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Herausforderndes Verhalten ist in diesem Zusammenhang als „soziales Konstrukt“ zu betrachten. Mit diesem Verhalten wird häufig ein Bedürfnis signalisiert, das von einer inneren Überzeugung ausgeht oder auf eine Belastung zurückzuführen...

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Die palliative Sedierung

Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten lassen sich mit einfachen palliativmedizinischen Strategien belastende Krankheitssymptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst und auch psychosoziale Belastungen weitestgehend und eng entlang ihrer Bedürfnisse lindern. Eine Möglichkeit der Leidenslinderung am Lebensende bei ausgewählten Patienten, bei denen keine ausreichende Symptomlinderung erreicht werden kann, bietet die Palliativmedizin in Form der...

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Intramuskuläre Injektionen

Die Gabe von subkutanen Injektionen ist für die meisten Pflegenden eine alltägliche Routinearbeit. Besonders Heparin- und Insulin-Injektionen werden von vielen Pflegenden mehrmals täglich verabreicht. Intramuskuläre Injektionen dagegen werden von den meisten Pflegenden weitaus seltener ausgeführt und stellen für viele Pflegende eine große praktische Herausforderung dar. Zudem fehlt es vielen Pflegekräften an Übung und Erfahrung in diesem Bereich....

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