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95 Suchergebnisse für Das Pflegedilemma gefunden

Aggression und Gewalt in der Pflege

Der Wunsch der Menschheit nach einer gewaltfreien Welt besteht seit Jahrhunderten. Und doch zeigt uns die Wirklichkeit täglich, dass menschliches Miteinander oft durch Aggressionen und Gewalt geprägt ist. Dies gilt leider auch in der Pflege. Aggressionen, Gewalt und Misshandlungen gegen Pflegebedürftige wie auch Pflegende, im häuslichen Bereich wie auch in Einrichtungen oder Krankenhäusern sind ein gesellschaftliches Problem, das häufig verneint oder...

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Demenz: Herausforderndes Verhalten

Menschen mit Demenz leiden zunehmend unter Einschränkungen ihrer kognitiven Fähigkeiten: Das logische Denken ist beeinträchtigt, es treten Gedächtnisstörungen auf, sie verlieren die Orientierung zu Zeit, Person, Ort und auch zur Situation. Mit fortschreitender Erkrankung können sie nicht mehr sprechen und auch oft nicht einmal mehr das gesprochene Wort verstehen. Vor Beginn der Erkrankung im Gehirn abgespeichertes Wissen geht verloren, Ereignisse werden...

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(Mangel-) Ernährung bei Demenz

Ein signifikanter Gewichtsverlust und eine gefährliche Mangelernährung können das Ergebnis von kognitiven Einschränkungen und veränderten Geschmacksvorlieben sein. Eine unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr, wie sie häufig bei Menschen mit einer Demenz auftreten kann, zeigt sich allerdings mit sehr unspezifischen Symptomen. Diese zu erkennen setzt eine kompetente und geschulte Beobachtung der professionell Pflegenden voraus. Als Hilfsmittel dient hier...

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Pflege nicht sicher gestellt - Patient verwahrlost

In der ambulanten Pflege kommt es immer wieder vor, dass Pflegende in häusliche Situationen geraten, in denen die Pflege nicht sichergestellt ist, weil z. B. Angehörige nicht die notwendigen Hilfestellungen geben, obwohl sie das Pflegegeld kassieren oder der Pflegebedürftige körperlich verwahrlost und/oder die Wohnung vermüllt ist. Dann muss eine Pflegekraft wissen, wie sie vorgehen kann, um den Pflegekunden zu schützen, und wie sie sich selbst absichern kann,...

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Umgang mit schwierigen Angehörigen

Angehörigenarbeit ist nicht immer einfach, aber in jedem Fall alternativlos. Ganz egal, ob Pflegekräfte ambulant in der häuslichen Pflege, teilstationär in einer Tagespflegeeinrichtung oder in einem stationären Pflegeheim tätig sind: Dort, wo Pflegebedürftige sind, gibt es naturgemäß auch Angehörige. Diese Lerneinheit wird vermitteln, warum Angehörige mitunter sehr kritisch sind. Ursächlich ist meist das persönliche...

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Die Intimsphäre der Pflegekunden achten

Immer wieder geschieht es im pflegerischen Alltag, dass bei Patienten eines ambulanten Pflegedienstes oder Bewohner einer stationären Einrichtung die individuelle Intimsphäre verletzt wird und dadurch persönliche selbstgesetzte Grenzen der Patienten/Bewohner überschritten werden. Rund um dieses Thema ergeben sich unterschiedliche Fragen: Was bedeutet Intimsphäre eigentlich? Und was ist die Privatsphäre? Wie können Pflegekräfte individuelle...

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Das Neue Begutachtungsassessment (NBA)

Ab dem 01.01.2017 wird Pflegebedürftigkeit neu definiert. Im bisherigen System werden eher körperliche Gebrechen berücksichtigt als psychische Problemlagen und Demenzen. Dies wird sich 2017 ändern. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werden physische und psychische Probleme gleichwertig berücksichtigt. Dieses neue Verständnis von Pflegebedürftigkeit verlangt nach einem neuen Einschätzungsinstrument. Dies ist das Neue Begutachtungsassessment,...

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Darmbeschwerden: Das Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine sogenannte funktionelle Störung des Darms: Der Arzt kann keine organische Ursache feststellen, doch die Patienten leiden unter verschiedenen Darmbeschwerden wie Blähungen, Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Früher hielten die Ärzte es für eine seelische (psychische) Erkrankung, doch heute kennt die Medizin noch weitere Auslöser. Wenn ein Patient ständig über Magen-Darm-Probleme klagt, muss die...

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Das NBI verstehen und anwenden

Seit dem 01.01.2017 gibt es in Deutschland einen neuen gesetzlichen Pflegebedürftigkeitsbegriff. Daraus resultiert auch das neue Begutachtungsinstrument (NBI) (oder auch Neues Begutachtungsassessment (NBA)) zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit. Während Pflegebedürftigkeit vorher überwiegend am notwendigen körperlichen Unterstützungsbedarf gemessen wurde, orientiert sich der neue Begriff am Grad der Selbstständigkeit. Dies erfordert ein Umdenken bei...

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Strukturmodell zur Entbürokratisierung

Das Strukturmodell soll es stationären und ambulanten Langzeitpflegeeinrichtungen ermöglichen, weniger als bisher zu dokumentieren. Dabei werden alle gesetzlichen und fachlichen Anforderungen beachtet. Im Endeffekt soll mehr Zeit für die eigentliche Pflege bleiben. Außerdem die Fachlichkeit der Pflegenden gestärkt und der Wunsch und Wille des Pflegekunden soll (noch) mehr im Mittelpunkt der Pflegemaßnahmen stehen. Erfahrungsgemäß gibt das...

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Notfall: Schlaganfall – Was ist zu tun?

Schlaganfälle gehören zu den häufigsten, akut lebensbedrohlichen Erkrankungen und gehen oft mit bleibenden Behinderungen und Schädigungen der Betroffenen einher. Eine potenziell kurative Behandlung ist prinzipiell nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Daher liegt ein wesentlicher Fokus der optimalen Versorgung von Patienten mit Schlaganfall auf dem raschen und strukturierten Handeln des medizinischen und pflegerischen Personals. Dazu ist ein...

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Eigenen Stress erkennen und bewältigen

Der Arbeitsalltag einer Pflegefachkraft ist geprägt durch Schichtdienst, Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie durch kurzfristiges Einspringen aufgrund von Krankheitsfällen im Kollegenkreis. Jeder, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, kennt diese Fakten und weiß auch um die Belastung, die dadurch entsteht. Was die wenigsten wissen bzw. worauf niemand sich einstellen oder gar vorbereiten kann, ist die psychische Belastung, die ganz individuell wahrgenommen...

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Kommunikation mit Schwerstkranken

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen, ärgerlichen oder belastenden Gesprächssituationen mit schwerstkranken Patienten und deren Angehörige. Der Umgang mit Ängsten, Trauer und Tod stellt oft für alle Beteiligten eine große Belastungsprobe dar. Gewohnheiten und Routinen im Berufsalltag können dabei sehr nützlich sein, weil wir dadurch schnell, ohne viel Nachzudenken interagieren können. Hinderlich ist aber dann, wenn diese Routinen nicht durch ein...

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Medizinprodukte richtig anwenden - Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Im Vergleich zum Medizinproduktegesetz (MPG), das sich hauptsächlich an Hersteller und Vertrieb wendet, spricht die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) den Betreiber von Medizinprodukten direkt an, also die Klinikleitung und die mit den Medizinprodukten arbeitenden Mitarbeiter. Im rechtlichen Sinne ist derjenige Betreiber, der die tatsächliche Sachherrschaft über ein Medizinprodukt besitzt. Hierbei sind die Besitz- und nicht die Eigentumsverhältnisse...

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Umgang mit MRGN (Teil 1)

Die rasante Zunahme multiresistenter gramnegativer Erreger in den letzten Jahren stellt ein ernstzunehmendes Problem für das gesamte Gesundheitssystem dar. Die Einteilung der Erreger hat sich geändert. Denn 3MRGN und 4MRGN erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen in der Hygiene. Reichen bei einigen 3MRGN noch hygienische Basismaßnahmen, muss bei 4MRGN mit Isolationsmaßnahmen gearbeitet werden. Die über die Basishygiene hinausgehenden Hygienemaßnahmen...

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Grundlagen der Reanimation

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen unter Kardiopulmonaler Reanimation (bzw. Cardio Pulmonaler Reanimation (CPR)) prüfen mit dem Ziel, die Überlebens chancen und das Outcome von Patienten zu verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Thoraxkompressionen, welche einen Minimalkreislauf aufrechterhalten und eine ausreichende Perfusion...

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Vorsicht bei der Nutzung sozialer Medien!

Ein bei Facebook oder WhatsApp gepostetes Foto ist, auch wenn es nur an die eigenen Freunde geht, durch die Kommentar- und Weiterleitungsfunktion im Prinzip für jedermann sichtbar. Auf jeden Fall kann derjenige, der postet, nicht mehr kontrollieren, wer das Foto am Ende zu sehen bekommt. Das ungenehmigte Posten von Fotos in sozialen Medien kann deshalb gerade für KrankenPflegekräfte weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Der Verlust des...

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Palliatice Care - Schmerzen und Schmerzbehandlung

Schmerz ist ein führendes Symptom in der Palliativ Care. Chronische Schmerzen belasten den Pflegekunden und das Umfeld. Er schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, macht also immobil. Damit behindert er massiv das, was in der professionellen Pflege eines der wichtigsten Ziele sein sollte – die Lebensqualität. Dies ist ein sehr bedeutsamer Punkt, denn schlecht behandelte Schmerzen oder auch die Angst vor zukünftigen starken Schmerzen führen häufig sogar zu...

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Expertenstandard: Förderung der Harnkontinenz

Harninkontinenz kann durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie bestimmte Lebensstile und psychosoziale Faktoren verursacht werden. 6 bis 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Harninkontinenz. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Die Betroffenen möchten sehr oft nicht zugeben, dass sie unter Inkontinenz leiden, weil es ihnen peinlich ist. Die Harninkontinenz bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin...

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Psychische Störungen und Psychopharmaka

Unter dem Begriff psychische Störungen werden ganz unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst. Dazu gehören z. B. Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz, Alkohol-Missbrauch, Angststörungen, Manische Episoden oder Schizophrenie. Die Zahl der psychischen Erkrankungen nimmt nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung, aber auch die Art und Weise, wie wir leben zu. Behandelt werden diese Erkrankungen in der Regel mit  Psychopharmaka. Dazu gehören eine sehr...

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Umgang mit Patientenverfügungen

Patrick Ristau  Rubrik: Recht

Der Umgang mit Patientenverfügungen stellt die Beteiligten häufig vor Probleme. Oft treten Fragen, Unsicherheiten und Bedenken auf – trotz gesetzlicher Regelung. Dadurch wird dem Willen des Patienten häufig nicht Rechnung getragen. Die von vielen gefürchtete „Maschinerie Gesundheitswesen/Krankenhaus“ kommt in Gang, aus welcher sich der betroffene Patient nicht mehr selbst befreien kann. Das medizinische und pflegerische Personal sieht sich somit...

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Bewohner und Patienten mit Krätze

In den letzten Jahren häufen sich die Schlagzeilen in den Medien über ein zunehmendes Ausbreiten von Krätze-Erkrankungen, insbesondere in Form von Ausbrüchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. für Obdachlose, Flüchtlinge oder Asylbewerber. Krätze ist eine Hautkrankheit, die durch Parasiten (konkret: Milben) verursacht wird. Übertragen wird Krätze durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder...

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Dekubitusprophylaxe in 6 einfachen Schritten

Die wichtigste Ursache eines Dekubitus ist die Immobilität. Hoher Druck kann zur Schädigung des Gewebes führen, auch wenn er nur eine kurze Zeit auf das Gewebe einwirkt. Auch wenn die Entstehung eines Dekubitus nicht in jedem Fall vermeidbar ist, gibt es wirkungsvolle Strategien, dem entgegenzuwirken. Für die erfolgreiche Umsetzung des Expertenstandards braucht es kompetente und aufmerksame Pflegefachkräfte, die kontinuierliche Maßnahmen planen und...

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Expertenstandard: Sturzprophylaxe

Ein Sturz wird definiert als „jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder einer tieferen Ebene zu liegen kommt“. Während zur Sturzprävention bei zu Hause oder in vollstationären Pflegeeinrichtungen lebenden älteren Menschen umfangreiches Wissen vorliegt, trifft dies auf den Klinikbereich nicht zu. Die Bedingungen des häuslichen Bereiches oder die in einer vollstationären Pflegeeinrichtung können auch nicht ohne...

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Nicht-invasive Beatmung (NIV)

Unter dem Begriff der nicht-invasiven Beatmung (NIV – N on- I nvasiv V entilation) werden alle Beatmungsverfahren zusammengefasst, die weder einen endotrachealen Tubus noch eine Tracheostomaanlage mit Trachealkanüle nutzen. Eine nicht-invasive Beatmung ist sowohl eine Notfallmaßnahme bei einem akuten Atemversagen in der Klinik als auch eine Beatmungstherapie für längerfristige chronische Atemprobleme im Pflegeheim oder zu Hause. Besonders Patienten mit...

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Expertenstandard Ernährungsmanagement

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund. Es sind menschliche Grundbedürfnisse und sowohl Essen als auch Trinken spielen eine zentrale Rolle nicht nur für Gesundheit, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Unterstützung ist in diesem Expertenstandard in breitem Sinne gemeint und...

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Ein Wort macht den Unterschied

In der Pflege hat sich eine eigene, typische Sprache entwickelt und ist zum festen Bestandteil des Alltags geworden. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung -  und noch seltener auf ihre Wirkung - hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten, Bewohner, die Angehörigen und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und...

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Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die überprüfen, welche Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen wirksam sind und die Überlebenschancen verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Brustkorbkompressionen. Damit wird auch bei einem Herzkreislaufstillstand eine Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff sichergestellt, wodurch sich die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht....

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Monessa Weber  Rubrik: Recht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) soll Menschen vor Diskriminierung schützen. Im Einzelnen bezieht sich dieser Schutz auf die Rasse bzw. ethnische Herkunft, die Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und das Geschlecht. In der Zwischenzeit sind viele Urteile zu konkreten Fälle ergangen. Damit wird klar, was erlaubt ist und welche Handhabungen gegen das AGG verstoßen. In der Praxis kommt es immer wieder zu Fragen rund um das...

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Modelle der Kommunikation

Sich mit dem Thema Kommunikation auseinanderzusetzen, bedeutet, in die Grundlagen der menschlichen Verständigung einzutauchen. Es heißt, sich darüber Gedanken zu machen, wie Menschen sich gegenseitig ihre Absichten, ihre Gefühle und Gedanken mitteilen. Das ist zuallererst mit Worten möglich. Doch zusätzlich kommunizieren Menschen auch durch Gesten und Blicke, durch Körpersprache sowie durch ihr gesamtes Verhalten. Alles das umfasst der Begriff...

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Fahrsicherheit im Arbeitsalltag

Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes sind in der Regel mit einem vom Arbeitgeber bereitgestellten Dienstwagen unterwegs. Um das Ziel immer sicher zu erreichen, sind einige Gesetze und Vorschriften einzuhalten, damit – falls doch mal etwas passiert – die entsprechende Versicherung den Schaden auch reguliert. Gesetzlich ist zum einen geregelt, wer das Fahrzeug wie prüfen und instand halten muss. Zudem ist festgelegt, wie mit Transporten, sei es von Gütern oder auch...

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Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz

Durch die zunehmende „Veralterung“ der Gesellschaft steigt die Anzahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen in Deutschland. Die Vorbeugung vor chronischen Schmerzen mit den damit verbundenen körperlichen und psychosozialen Einschränkungen wird erst durch Schmerzerfassung möglich. Diese muss an das veränderte Schmerzerleben und die häufige Bagatellisierung von Schmerzen im Alter angepasst werden. Während bei Menschen mit leichter Demenz...

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Tracheostoma-Pflege: Der Notfall Teil 1

Um Problemsituationen und Notfällen in der Pflege von tracheotomierten und beatmeten Patienten in der Heimbeatmung begegnen zu können, bedarf es gut geschultem Fachpersonal. Es gibt viele Arten von Problemen, die nicht direkt als Notfall zu bewerten sind, jedoch bei nicht sofortiger Intervention zu Notfällen führen können. Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege müssen sich immer bewusst sein, dass in den meisten Fällen weder Kollegen,...

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Die Pflege alkoholabhängiger Menschen

In der Altenpflege gibt es manchmal Bewohner/Patienten, die sich in Bezug auf Alkohol auffällig verhalten. Diese Beobachtung sollte im Mitarbeiterteam besprochen werden, das Risiko mit Hilfe einfacher Tests erfasst und dokumentiert werden. Eine Partnerschaft der Altenhilfe mit der Suchthilfe kann hilfreich sein. Im Pflegealltag haben sich eine gemeinsame Haltung aller Mitarbeiter und eine motivierende Gesprächsführung bewährt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat...

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Tägliche Pflege des Tracheostomas

Die adäquate Versorgung und Pflege eines beatmungspflichtigen Patienten ist für das Pflegepersonal eine verantwortungsvolle Aufgabe. Das Leben dieses Menschen liegt in unseren Händen. Daher kann die Versorgung eines tracheotomierten Patienten nur durch Pflegepersonal oder durch Angehörige erfolgen, die im Umgang und der Pflege des Tracheostomas professionell geschult sind. Kenntnisse von Anatomie und Physiologie, manuelle Fähigkeiten im Trachealkanülenmanagement...

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Die Pflege männlicher Pflegebedürftiger

Wir haben es in der Altenpflege überwiegend mit älteren Damen zu tun. Allerdings nimmt der Anteil männlicher Senioren ständig zu – und stellt uns in Pflege und Betreuung tagtäglich vor besondere Hausforderungen. Zum einen lehnen Männer oftmals die Teilnahme an Angeboten ab, da diese ihnen nicht zusagen. Gerade in der Eingewöhnungsphase muss es aber unser Ziel sein, den Pflegebedürftigen schrittweise in die Gemeinschaft zu integrieren, um dessen...

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Update: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe ist der 1., der schon zum 2. Mal aktualisiert wurde. Und anders als sonst bei den Aktualisierungen sind diesmal etliche Änderungen eingeflossen, die ein verändertes Vorgehen bei der Risikoermittlung auslösen. Beim Lesen des Standards fallen viele Querverweise auf. Es wird immer wieder die Richtlinie NPUAP/EPUAP/PPPIA („National Pressure Ulcer Advisory Panel“, „European Pressure Ulcer Advisory Panel“ und...

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Modernes Wundmanagement

Hautdefekte werden grundsätzlich in akute und chronische Wunden unterteilt. Von einer akuten Wunde wird bspw. nach einer Operation gesprochen, also dann, wenn die Wunde durch ein akutes Ereignis eintritt. Chronische Wunden bestehen laut dem Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden dann, „wenn diese innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach Wundentstehung (…) unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen“. Die in der Praxis am häufigsten...

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Psychologische Aspekte von Schmerzen

Schmerz als Alltagsphänomen hat eine wichtige Schutz- und Warnfunktion, wenn Schädigungen im Körper stattfinden oder zu erwarten sind. Menschen ohne Schmerzwahrnehmung leben gefährlich, da sie bedrohliche Reize aus dem eigenen Körper, z. B. eine Entzündung, nicht wahrnehmen. Schmerz beinhaltet ein ganz subjektives Erleben, das unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Es gibt Kulturen, in denen es verpönt ist, Schmerzen zu zeigen. Schmerz ist ein...

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Grundlagen von Palliative Care

Palliative Care ist ein Konzept zur Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen. Entwickelt wurde es u. a. von Cicely Saunders. In der häuslichen Intensivpflege werden täglich Klienten versorgt, die im Regelfall lebensbegrenzt erkrankt sind. Daher sollten die Grundsätze der Palliative Care hier eine Rolle spielen. Um dieses Konzept richtig verstehen und umsetzen zu können, müssen einige rechtliche Grundsätze und Begriffe erläutert werden. Welche...

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Die Kompressionstherapie

Venenleiden sind in unserer modernen Gesellschaft eine Volkskrankheit mit steigender Tendenz. Nach wissenschaftlichen Studien weisen schätzungsweise 50 % der Bevölkerung Veränderungen der Beinvenen auf. Davon leiden 15 % an einem chronischen Venenleiden. „Die Beine sollten gewickelt werden.“ So oder ähnlich ist es oft in der Pflege und anderen Bereichen zu hören. Doch was bedeutet das genau? Eine richtige Kompressionstherapie ist nicht einfach...

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Menschen mit Demenz pflegen und betreuen

Der Umgang mit verwirrten Pflegekunden und Bewohnern ist wohl eine der größten Herausforderungen im Arbeitsalltag einer Pflegekraft. Die Ausprägungen und Symptome einer Demenz sind bei jedem Menschen verschieden. Es gibt keine allgemeingültige Therapie oder Behandlungsart. Was heute gut funktioniert, um den an Demenz erkrankten Menschen zu beruhigen, kann morgen schon das Gegenteil bewirken. Für Pflegekräfte bedeutet das, sich jeden Tag neu auf die Pflegekunden...

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Datenschutz im pflegerischen Alltag

Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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Pflege und Betreuung von Patienten im Delir

Das Delir wird häufig in einem Atemzug mit Altersdemenz oder Alkoholentzugsdelir erwähnt. Unklare Definitionen und Unwissenheit über das Syndrom führen zu einer Verharmlosung des Delirs, was häufig schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Die Ursachen und das Erscheinungsbild eines Delirs sind vielfältig und stellen die Pflegefachkräfte vor eine große Herausforderung. Pflegende haben den unmittelbarsten Kontakt zu den Patienten und...

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Chorea Huntington

Weltweit erkranken 5–10 von 100.000 Menschen an Chorea Huntington. Ursache der Erkrankung ist ein Gendefekt auf dem 4. Chromosom, der autosomal-dominant vererbt wird. Das heißt, dass bei dem Elternteil, welcher erkrankt ist, das defekte Chromosom 4 dominant ist. Der Gendefekt bewirkt ein Absterben von Neuronen in den Basalganglien, die Teil des extrapyramidalmotorischen Systems sind. Dieses hat die Aufgabe, unbewusste und automatisierte Bewegungen zu kontrollieren, wie z. B....

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Brandschutz in Pflegeeinrichtungen

Eine Studie des Bundesverbands Technischer Brandschutz zeigt Beunruhigendes: Mindesten einmal pro Woche kommt es in Deutschland zu einem Brandereignis in einer Pflegeeinrichtung. Alle 2 Wochen brennt es in einem Krankenhaus. Durch moderne Brandschutzeinrichtungen wie automatische Brandmeldeanlagen, gute Schulung des Personals und nicht zuletzt durch schnelle Eintreffzeiten der Feuerwehr verlaufen die meisten Fälle glimpflich. Doch es gibt dramatische Fallbeispiele, in denen wenige...

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Die Grundlagen der Tracheostomapflege im Pflegealltag

Der Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) wurde bereits um das Jahr 124 vor Christus das erste Mal durchgeführt. Forschung und Weiterentwicklung machten ihn im 19. Jahrhundert endlich Erfolg versprechend. Trotzdem war noch vor zehn Jahren die Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem Tracheostoma eher die Ausnahme. Aktuelle Fortschritte in der intensivmedizinischen Behandlung sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor führen nun dazu, dass die Versorgung von...

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Ambulant pflegen und verkaufen

Da viele Menschen in der Rolle des Kunden negative Erfahrungen mit Verkäufern gemacht haben, stehen Pflegekräfte dem Verkaufen von Leistungen skeptisch gegenüber. Qua Beruf und Berufung fühlen sie sich dem Wohl ihrer Patienten verpflichtet und scheuen sich, aktiv Angebote zu unterbreiten. Wenn jedoch deutlich wird, dass viele Dienstleistungen den größten Leidensdruck verringern und sogar den Bedürfnissen der Kunden entsprechen, scheitert es oft an der...

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Intramuskuläre Injektionen

Die Gabe von subkutanen Injektionen ist für die meisten Pflegenden eine alltägliche Routinearbeit. Besonders Heparin- und Insulin-Injektionen werden von vielen Pflegenden mehrmals täglich verabreicht. Intramuskuläre Injektionen dagegen werden von den meisten Pflegenden weitaus seltener ausgeführt und stellen für viele Pflegende eine große praktische Herausforderung dar. Zudem fehlt es vielen Pflegekräften an Übung und Erfahrung in diesem Bereich....

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Depressionen bei älteren Menschen

Neben demenziellen Erkrankungen gehören Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Eine Depression ist eine behandelbare Krankheit und hat nichts mit „schlechter Stimmung“ zu tun. Auch gehört sie nicht zu den Krankheiten, die „das Alter ebenso mit sich bringt“. Für Pflegekräfte gehört die Pflege und Betreuung depressiver Bewohner/Pflegekunden sicherlich zu den schwierigsten Pflegesituationen. Eine gedrückte...

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Hygienische Händedesinfektion

Die Erkenntnisse über die Notwendigkeiten zur Desinfektion und entsprechendes Wissen über Krankheitserreger bestimmen auch heute unseren stetigen Fortschritt in der Medizin. Für Pflegekräfte wie auch Mediziner und andere Gesundheitsberufe ist wichtig zu wissen, dass einer der häufigsten Übertragungswege von Krankheitserregern die Hände des Pflegepersonals sind, sie sind die Hauptursache zur Übertragung von pathogenen und multiresistenten Keimen. Schon...

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Fallbesprechung nach dem NDB-Modell

Herausfordernde Verhaltensweisen sind problematische Verhaltensweisen, die Pflegebedürftigen und Pflegenden Schwierigkeiten bereiten. Was als herausforderndes Verhalten gilt, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Herausforderndes Verhalten ist in diesem Zusammenhang als „soziales Konstrukt“ zu betrachten. Mit diesem Verhalten wird häufig ein Bedürfnis signalisiert, das von einer inneren Überzeugung ausgeht oder auf eine Belastung zurückzuführen...

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Wichtig! Arbeitsschutz für Pflegekräfte

Das Thema „Arbeitsschutz“ und die damit verbundenen Maßnahmen werden in der Altenpflege häufig als lästige Pflicht, ja sogar als Belastung wahrgenommen. Sieht man aber genauer hin, lassen sich sowohl für die Leitung als auch für die Pflegekräfte selbst Vorteile erkennen. Die Leitung erlangt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes Rechtssicherheit und trägt aktiv zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei. Die Pflegekräfte selbst...

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Abrechnungsprüfung im Rahmen der MDK-Prüfung

Die Abrechnungsprüfung im ambulanten Dienst ist vor allem für die PDLs eine echte Herausforderung. Sie setzt diese unter Druck – der dann häufig an die Pflegekräfte weitergegeben wird. Diese sollten das nicht persönlich nehmen, ihre Vorgesetzten sind auch einer Panikmache seitens Teilen der Fachpresse und der Trägerverbände ausgesetzt. In Wirklichkeit sind diese Prüfungen vollkommen harmlos, wenn jeder einfach seine gewohnte Arbeit macht....

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Expertenstandard Pflege von Menschen mit Chronischen Wunden

Der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde in der ersten Fassung 2009 veröffentlicht und liegt nun seit September 2015 in einer Aktualisierung vor. Wie in der ersten Version bezieht sich der Standard auf die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, diabetischem Fußulcus und gefäßbedingtem Ulcus (venosum, arteriosum, mixtum). Damit sind die häufigsten Arten von chronischen Wunden erfasst, mit denen sich Krankenpflegekräfte...

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Beratung von Pflegekunden

Beratungsgespräche in der ambulanten Pflege werden nicht unbedingt nur von den Leitungskräften durchgeführt. Vielmehr werden immer häufiger ambitionierte Pflegefachkräfte auf Schulungen geschickt und intern für diese Gespräche weiter geschult. Dabei geht es in erster Linie um die sogenannten 37.3er-Besuche sowie im Einzelfall auch um Folgegespräche, um mehr Leistungen zu verkaufen. Wenn Pflegefachkräfte diese Besuche durchführen, brauchen...

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Expertenstandard Akute Schmerzen

Schmerz ist für alle Menschen überlebenswichtig. Er dient als Warnsignal und hat die Aufgabe, den Körper zu schützen, indem er beispielweise auf eine Verletzung oder eine drohende Gewebeschädigung hinweist. In der Regel geht dem Schmerz ein Reiz voraus, er ist örtlich und zeitlich begrenzt. In diesem Fall spricht man von akutem Schmerz. Schmerzauslöser können äußere Faktoren wie Hitze, Kälte, Druck oder Verletzungen sein, aber auch...

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Anleitung und Beratung von Angehörigen

Angehörige gehen zur Beratung und Anleitung aus vor allem 2 Gründen auf einen Pflegedienst zu: Ein Angehöriger wird pflegebedürftig oder die bisherige Pflegebedürftigkeit hat sich verschlechtert und muss nun an die neue Situation angepasst werden. In beiden Fällen benötigen die pflegenden Angehörigen Verständnis für die (neue) Situation. Hierbei ist es sinnvoll, dass die beratende Pflegefachkraft ruhig und besonnen an das Gespräch...

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ALS: Die amyotrophe Lateralsklerose

Die Amyotrophe Lateralsklerose(ALS)  ist mit 2 bis 3 Betroffenen von 100.000 Menschen weltweit eine eher seltene Erkrankung, dafür aber die häufigste nicht entzündliche Erkrankung des motorischen Nervensystems. Männer sind geringfügig häufiger betroffen als Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 50. Und 70. Lebensjahr. Die Ursache dieser Erkrankung ist bislang noch nicht bekannt. Diskutiert werden unterschiedlichste Möglichkeiten, wie...

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Rasselatmung am Lebensende

Die geräuschvolle Atmung (Rasselatmung) in den letzten Stunden oder Tagen des Lebens gehört zu den häufigsten und am schwierigsten zu behandelnden Symptomen am Lebensende (1, 2, 3). Trotz medikamentöser und pflegerischer Maßnahmen ist es manchmal nicht möglich, die Rasselatmung zufriedenstellend zu behandeln. In der medikamentösen Therapie wird der frühzeitige Einsatz von Anticholinergika, also Medikamenten, die die Produktion von Sekret mindern, zur...

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Die Evidenzbasierte Pflegepraxis

„Das haben wir aber schon immer so gemacht!“ – ein Satz, den auch Sie bestimmt aus Ihrem Arbeitsalltag kennen und der wie kein anderer für eine lange Zeit vorherrschendes, grundsätzliches Problem in der Pflege stand. Denn: Er machte individuelles, vorausschauendes und auf eigenen, praktischen Erfahrungen basierendes Handeln nahezu unmöglich. Ebenso wie Fortschritte in der Pflegewissenschaft oder schlicht die Anerkennung eines kompletten Berufsstandes....

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Die hygienische Händedesinfektion

Die hygienische Händedesinfektion (HD) ist die effektivste evidenzbasierte hygienische Maßnahme im pflegerischen Alltag. Sie dient nicht nur dem Schutz des Patienten und Bewohners vor einer Übertragung pathogener bzw. multiresistenter Erreger und nosokomialen Infektionen, sondern ebenso dem Schutz des Personals und Angehörigen. In allen Pflegeeinrichtungen müssen innerbetriebliche Regelungen zur Infektionsprävention und damit auch für die Händehygiene...

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Tracheostoma Management

Die Tracheotomie war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Operation auf Leben und Tod, also eine Notfalloperation. Besonders während der großen Diphtherieepidemien gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie an Tausenden von Kindern erprobt, um diese vor dem Ersticken zu retten. Die Wurzeln der Tracheotomie gehen aber schon bis in die Antike zurück. In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet in der Medizin und Forschung sehr viel getan, denn davor war eine...

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Menschen mit Diabetes mellitus pflegen

Diabetes mellitus, im Volksmund auch „Zucker“ genannt, ist mit über 6 Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit. Dabei gibt es unterschiedliche Typen des Diabetes mellitus, mit denen im Alltag auch unterschiedlich umgegangen werden muss. 90 % aller Erkrankten leiden an Diabetes mellitus Typ II. In der Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen mit Diabetes kommt es vor allem darauf an, die sogenannten „Entgleisungen“ rechtzeitig zu...

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Mundtrockenheit am Lebensende

Mundtrockenheit ist ein häufiges Symptom am Lebensende. Nahrungsaufnahme, Geschmackserleben und Sprechen sind dadurch stark beeinträchtigt. Eine Flüssigkeitszufuhr ist nur selten notwendig. Durch eine bewohner- bzw. patientenorientierte Mundpflege kann das lebensqualitätsmindernde Empfinden von Durst gelindert werden. Dazu benötigen Pflegende eine Haltung, die nicht ausschließlich die Indikation der pflegerischen Maßnahme beinhaltet, sondern gleichwertig...

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Atmung und Bewusstsein bei Intensivpatienten beobachten

Ein bedeutender Bereich in der A mbulanten P flege und A ußerklinischen I ntensivpflege (AIP) ist die Krankenbeobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung  bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld  zu verstehen. Die wichtigste Voraussetzung für das...

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Die Herzinsuffizienz aus pflegerischer Sicht

Neben der Koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt gehört die Herzinsuffizienz zu den häufigsten Herzerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen daran. Diese umgangssprachlich als „Herzschwäche“ bezeichnete Erkrankung führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper adäquat mit Blut zu versorgen, was zu einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit führt. Die Anzahl der Betroffenen ist...

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Unfall mit dem Dienstfahrzeug

Die Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes sind überwiegend mit einem Dienstfahrzeug unterwegs. Doch was ist, wenn es mit dem Dienstwagen zu einem Unfall kommt? Die meisten Unfälle sind zum Glück nur Blechschäden, doch auch solche Unfälle führen zu gravierenden Störungen des Tagestourenplanes. Zudem können Verkehrsunfälle mit dem Dienstfahrzeug auch mit viel Ärger verbunden sein, wenn es um die Schadensregulierung geht. Umso wichtiger...

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Basale Stimulation in der Pflege

Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept zur Wahrnehmungsförderung von Menschen mit allen Arten von Einschränkungen. Hierbei werden bewusst unterschiedliche Reize in allen Wahrnehmungsebenen gesetzt. Im Fokus stehen hierbei die Ganzheitlichkeit und das Wohlbefinden des Betroffenen. Auch ist die Beziehung zwischen dem Pflegenden und dem Patienten wichtig, welche sich intensiv aufnehmen lässt und die Möglichkeit bietet, auch auf nonverbaler...

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Diabetes: Insuline & medizinische Geräte

Viele Pflegefachkräfte betreuen Patienten mit Diabetes mellitus. Das ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund ein ständig zu hoher Blutzuckerspiegel (chronische Hyperglykämie) ist (1). Ursache ist entweder eine gestörte Sekretion von Insulin oder eine gestörte Wirkung des Insulins oder auch beides. Der Diabetes Typ 1 muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Aber...

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Überwachung von Schwerstkranken

Ein bedeutender Bereich in der Ambulanten Pflege und Außerklinischen Intensivpflege (AIP) ist die Krankenbeobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, wenn nicht sogar unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld zu verstehen. Dabei werden sowohl objektive, teils...

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Dürfen Pflegekräfte Leistungen verweigern?

Es gibt viele Gründe, warum eine Pflegekraft in der ambulanten Pflege die Durchführung einer Leistung bei einem Pflegekunden ablehnt. Manche sind berechtigt, andere nicht. Häufigster Grund für eine verweigerte Leistung ist, dass das persönlicheVerhältnis zwischen Pflegekunden und Pflegekraft gestört ist und die Pflegekraft mit der Art des Patienten nicht zurechtkommt. Es kann aber auch sein, dass die Pflegekraft die verordnete Maßnahme nicht...

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Herausforderungen für die Pflege: Noroviren

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Das Norovirus ist ein weltweit vorkommender Auslöser von Brechdurchfall. Seine extreme Ansteckungsfähigkeit liegt an der geringen Menge von Viren, die nötig sind, um die Erkrankung auszulösen. Der Mensch ist der einzige Wirtsorganismus für dieses Virus. Die Erkrankung verläuft in der Regel kurz und heftig. Kleine Kinder und ältere Menschen sind aber durch den mit dem Brechdurchfall einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolytverlust akut gefährdet....

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Wechselwirkungen von Medikamenten

Ältere Menschen sind eine Patientengruppe für sich. Denn: Im Alter verändern sich die Körperfunktionen und damit auch die Fähigkeit des Körpers, Arzneistoffe zu verstoffwechseln. In dieser Fortbildungseinheit erfahren Pflegekräfte, durch welche Mechanismen Wechselwirkungen (WW) entstehen können und bei welchen Arzneistoffgruppen diese besonders häufig auftreten. Zu beachten gilt, dass Wechselwirkungen nicht nur bei verschreibungspflichtigen...

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Atemnot am Lebensende

Nach den Schmerzen ist die Atemnot das häufigste leidvolle Symptom in der Palliativsituation. Es ist eine Situation, die Panik, Angst und viel Leid auslöst. In dieser Fortbildungseinheit sollen sowohl die verschiedenen Ursachen für Atemnot, als auch diverse Handlungs- und Behandlungsstrategien beleuchtet werden. Den Pflegenden kommt dabei eine überragende Bedeutung zu. Denn sie sind so nah an den Patienten und deren Angehörigen, dass sie Veränderungen und...

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Dekubitusprophylaxe im Pflegealltag

Ein Druckgeschwür, auch Dekubitus genannt, ist für den betroffenen Pflegekunden in der Regel unangenehm, schmerzhaft und bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität. Häufig wird auch von einem Pflegefehler gesprochen, wenn ein Dekubitus auftritt. Mit individuell angepassten Prophylaxemaßnahmen lässt sich ein Dekubitus in den meisten Fällen tatsächlich verhindern oder zumindest minimieren. Der erste Schritt zur Vermeidung eines Dekubitus...

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Gewaltprävention in der Pflege

Die Worte Gewalt und Pflege in einem Satz lösen bei Pflegekräften sicher immer ungute Gefühle aus. Doch viele Pflegekräfte sind schon selbst damit in den verschiedensten Formen konfrontiert worden. Dabei meint Gewalt in diesem Zusammenhang keineswegs nur körperliche Gewalt im Sinne von Schlagen. Gerade auch das Ausüben von psychischer Gewalt kommt häufig vor. Am häufigsten erfahren Pflegebedürftige durch Pflegekräfte und/oder Angehörige...

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Die Pflege von Menschen mit Morbus Parkinson

Einer von 1.000 Menschen in Deutschland erkrankt an M. Parkinson. Seit 1919 weiß man, dass ein Absterben der dopaminbildenden Zellen in der Substantia nigra, die einen Teil des Mittelhirns darstellt, ursächlich für die Symptome ist. Warum die Zellen absterben, ist bis heute nicht geklärt. Zusätzlich zu den Kardinalsymptomen Tremor, Rigor, Brady-, Hypo- und Akinese sowie posturale Instabilität treten vegetative Störungen auf. Ein kompetenter Neurologe...

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

In wenigen Bereichen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es momentan mehr Unklarheiten als im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Häufig werden die Begriffe „Untersuchung“, „Impfung“, „Tauglichkeit“ und „Vorsorge“ in einem Atemzug verwendet. Dies führt oft zur Verunsicherung sowohl der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte. Wer ist wofür verantwortlich? Müssen Mitarbeitende auf...

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Medikamentengabe in der ambulanten Pflege

Pflegekräfte in der häuslichen Pflege sind häufig damit beauftragt, den Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente zu verabreichen. Wenn die schriftliche Anordnung des Arztes vorliegt, die richtigen Medikamente vorhanden sind und der Patient bereit ist, seine Medikamente einzunehmen, stellt dies auch kein Problem dar. Doch jede Pflegekraft in der häuslichen Pflege weiß, dass dies häufig nicht der Fall ist. Manchmal ist es einfach so, dass Patienten nicht da...

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Bewegungsförderung (Lagerung) in der Pflege

Gesunde Menschen nehmen in der Regel automatisch eine Haltung an, die für sie angenehm und bequem ist. Kommt es durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit dazu, dass ein Mensch in seiner (körperlichen) Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, so ist es Aufgabe der Pflegenden, den Menschen bei regelmäßigen Positionswechseln und der Bewegungsförderung zu unterstützen. Durch das Wissen über korrekte Ausführung von Lagerungstechniken...

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Sonnenstich und Co: Hitzenotfälle bei Senioren

Die drei wesentlichen hyperthermischen (wärmebedingten) Notfallsituationen lauten: Sonnenstich, Hitzesynkope und Hitzschlag. Pflegende, die um potenzielle Folgen einer Überhitzung (Hyperthermie) des Körpers wissen, können enorm dazu beitragen, diese Formen an Notfallsituationen von vornherein zu bedenken, zu erkennen und zu meiden und damit möglicherweise den Pflegekunden erhebliche Folgekomplikationen vom Sturz bis zur Lungenembolie ersparen. Beim Sonnenstich zeigen...

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Neue Herausforderung für die Pflege - COPD

Bei der COPD handelt es sich zunächst um eine chronische Erkrankung der Lunge und der Atemwege. Dazu kommen Begleit- und Folgeerkrankungen, die vor allem das Herz betreffen. Typische COPD-Patienten sind vor allem ältere Raucher. Die Patienten leiden zunehmend unter Atemnot, Husten und Auswurf. Die Krankheit schreitet voran und ist nicht zu heilen. In schweren Fällen braucht der Patient eine Langzeit-Sauerstofftherapie. Die Pflegefachkraft muss bei akuten Verschlechterungen...

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Heilpflanzen und -kräuter in der Pflege

Alte Menschen wissen oft um die Heilkraft von Pflanzen und deren Anwendung. Sie schätzen die wohltuende und kräftigende Wirkung der Kräuter. So wurde altes Wissen zur Volksmedizin, das z. B. durch Klöster überliefert wurde. In den letzten Jahrzehnten erlebt die Heilpflanzenkunde einen Aufschwung, was sich auch in der Pflege bemerkbar macht. Als „alternative Methoden“ haben die Kräuter Einzug in die Alten- und Krankenpflege gehalten. Sie gelten als...

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Psychopharmaka bei Demenz: Antidementiva

Im Januar 2016 wurde die Leitlinie „Diagnose und Therapie von Demenzen“ umfassend neu von 23 Fachgesellschaften gemeinsam überarbeitet und ist im Internet ganz einfach und barrierefrei zugänglich (1). In Deutschland sind gegenwärtig ca. 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt und jährlich kommen ca. 224.000 Neuerkrankungen dazu. Eine Übersicht über die wichtigen Formen der Demenz und ihrer medikamentösen Behandlung mit sog....

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MRSA in der Altenpflege

Staphylococcus aureus oder seine antibiotikaresistente Variante MRSA können den menschlichen Körper relativ harmlos nur besiedeln. Sie sind aber auch in der Lage, eine große Zahl von Erkrankungen, wie z. B. Wundinfektionen oder eine Sepsis, auszulösen. MRSA und die dadurch ausgelösten Erkrankungen werden im häuslichen Bereich immer mehr zum Problem. Im Falle eines positiven Befundes ist in der häuslichen Intensivpflege eine Risikobewertung vor Ort...

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Urinausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Patient / Bewohner ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Patient / Bewohner sicher oder besteht Sturzgefahr? Denn Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die...

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Die Sexualassistenz im Pflegealltag

Die Zeiten ändern sich – Gefühle bleiben. Machen wir kein Geheimnis aus natürlichen Bedürfnissen, reden wir darüber. Alle Menschen sind sexuelle Wesen. Somit ist die thematische Auseinandersetzung mit den erotischen Bedürfnissen nicht nur in der Pflege unabdingbar. Die meisten jüngeren Menschen können sich ein erfülltes Sexleben jenseits der 50 gar nicht vorstellen, weil sie sexuelle Aktivitäten mit Jugend und Schönheit...

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Stuhlausscheidungen beobachten

Pflegekräfte beobachten im Pflegealltag ständig und überall: Hat der Pflegekunde ausreichend gegessen und getrunken? Hat sich das Gewicht verändert? Läuft der Pflegekunde sicher oder besteht eine Sturzgefahr? Beobachten ist die Grundlage pflegerischen Handelns. Nur so können Pflegekräfte Pflegemaßnahmen gezielt planen, durchführen und überprüfen. Oder Komplikationen und Gefahren frühzeitig erkennen und die Wirksamkeit ihrer...

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Hygiene bei Speisen und Lebensmitteln

Ältere Menschen haben ein geschwächtes Immunsystem. Um Infektionen und Erkrankungen zu vermeiden, ist auf eine gute Hygienepraxis im Umgang mit Lebensmitteln zu achten. Gesundheitliche Gefahren können während der gesamten Kette der Speiseherstellung auftreten. Pflege- und Betreuungskräfte müssen deshalb beim Zubereiten und Verteilen der Mahlzeiten (im Gesetz „Inverkehrbringen“ genannt) mögliche Gefahrenpunkte erkennen und entsprechende...

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Wunden richtig beschreiben und dokumentieren

  Jede Wunde stellt ihre eigenen Anforderungen an die Fähigkeiten der versorgenden Pflegepersonen. Eine wichtige Grundlage für die einheitliche Versorgung einer Wunde durch verschiedene Personen ist die korrekte und eindeutige Dokumentation. In der Praxis lässt sich häufig beobachten, dass je nach Pflegekraft sehr unterschiedlich dokumentiert wird. So kann es beispielsweise dazu kommen, dass die gleiche Wunde völlig verschieden klassifiziert und ihre...

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Grundsätze der aktivierenden Pflege

Aktivierende Pflege ist eines der am häufigsten benutzten Schlagwörter, wenn gefragt wird, wonach die Pflege in einem Pflegeheim oder Pflegedienst ausgerichtet ist. Denn der Pflegekunde soll motiviert und aktiviert werden, möglichst viele Tätigkeiten so selbstständig wie möglich durchzuführen. Auch im SGB XI, §2,1 ist dieser Grundsatz verankert: „Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen den Pflegebedürftigen helfen, trotz ihres...

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Therapie und Pflege der Pneumonie

Der Begriff „Pneumonie“ leitet sich von den griechischen Wörtern „pneumon = Lunge, von Lufthauch, Wehen“ und „itis = Entzündung“ ab und bezeichnet eine Entzündung der Lunge. In Deutschland erkranken jährlich etwa 800.000 Menschen daran. (1) Da eine Pneumonie nicht immer typisch verläuft, wird sie oft erst später diagnostiziert. Besonders anfällig sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, bestehenden...

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Anleitung zu Zahn- und Prothesenpflege

Viele Bewohner und Patienten sind auf Hilfe bei der Zahn-, und Prothesenpflege angewiesen. Denn oftmals kann eine mangelnde Mundhygiene und Prothesenpflege schwerwiegende Folgeschäden oder Erkrankungen nach sich ziehen. Um diesen vorzubeugen und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten, ist es wichtig, eine reglemäßige und optimale Mundhygiene durchzuführen. Auch regelmäßige Kontrollen, Zahn -, und Prothesenreinigungen durch den Zahnarzt oder...

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Umgang mit Portkathetersystemen

Der Begriff „Port“ bezeichnet die Pforte – abstammend vom lateinischen Wort „porta“. Bereits in den 1940er-Jahren wurden erstmals intravenöse Plastikkatheter, ähnlich wie Flexülen heute, zur Infusionstherapie genutzt. Mit der Entwicklung der modernen Chemotherapie vor etwa 40 Jahren kam die Erkenntnis, dass sich eine dauerhafte Anwendung mit den aggressiven Medikamenten sehr negativ auf die Venen, über die sie verabreicht werden, auswirkt....

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