Wunden richtig beschreiben und dokumentieren

Autor(en): Kirsten Reinelt

 

Jede Wunde stellt ihre eigenen Anforderungen an die Fähigkeiten der versorgenden Pflegepersonen. Eine wichtige Grundlage für die einheitliche Versorgung einer Wunde durch verschiedene Personen ist die korrekte und eindeutige Dokumentation. In der Praxis lässt sich häufig beobachten, dass je nach Pflegekraft sehr unterschiedlich dokumentiert wird. So kann es beispielsweise dazu kommen, dass die gleiche Wunde völlig verschieden klassifiziert und ihre Größenverhältnisse unterschiedlich dargestellt werden. Zu beachten ist, dass der Begriff „Wunddokumentation“ verschiedene Aspekte aus dem Bereich der Wundversorgung in sich vereint, z. B. die Wundanamnese, den Heilungsverlauf und einen Therapieplan.

Grundsätzlich gilt, dass eine Dokumentation bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Hierzu zählen z. B. die Nachweisbarkeit der Maßnahmen, d. h., es muss erkennbar sein, welche Pflegemaßnahmen durchgeführt wurden und wer die Maßnahmen durchgeführt hat. Zudem muss eine Begründung für die Vorgehensweise sowie eine Begründung für die Durchführung oder die rechtliche Absicherung vorliegen.

Außerdem sollte die Dokumentation mithilfe des Qualitätsmanagements vereinfacht werden und als einheitliche Grundlage für das Vorgehen bei Wundbehandlungen erarbeitet werden.

Ausgabe 2, 2018 Artikel lesen

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