Vom gesunden Schlaf bis zur Schlafstörung – Herausforderung für die Pflege

Autor(en): Thorsten Wiesrecker

Im Laufe seines Lebens erkrankt etwa jeder fünfte Mensch an Schlafstörungen. Wichtig zu wissen ist: Schlafstörungen sind oft ein Symptom einer psychischen Erkrankung, was ihre Behandlung umso schwieriger macht. Da psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen und Schlafstörungen oftmals durch den falschen Einsatz von Medikamenten behandelt werden, steht auch die Pflege diesbezüglich vor einer großen Herausforderung. Es ist daher umso wichtiger zu wissen, wie man bei der Behandlung von Schlafstörungen vorgehen muss. Eine gute Orientierungshilfe ist hier der Algorithmus der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Die medikamentöse Therapie, die man bei Patienten mit Schlafstörungen sehr häufig findet, hat natürlich ebenfalls ihren Platz, jedoch erst ganz am Ende eines langen Diagnoseprozesses mit zahlreichen anderen Interventionsmöglichkeiten. Trotzdem sollten Pflegekräfte auch über die wichtigsten Medikamente Bescheid wissen, da diese weiterhin sehr häufig eingesetzt werden und die Beratung der Patienten hinsichtlich der Medikation sehr wichtig ist.

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