Leistungsabgrenzung in der ambulanten Pflege

Autor(en): Birger Schlürmann

Die Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes werden die Fragen ihrer Pflegedienstleitung schon oft gehört haben: „Wird bei Frau Schulze in der Versorgung mittlerweile auch der Toilettengang mitgemacht?“ oder „Herr Meier wird doch von uns morgens komplett gewaschen?!“ Was für die Pflegekraft die Erfüllung der pflegerischen Erfordernisse bei den Patienten ist, ist für den Pflegedienst oft bares Geld. Nicht selten kommt es zu Konflikten zwischen Pflegekräften, der PDL oder gar mit dem Geschäftsführer. Denn natürlich sind Führungskräfte daran interessiert, die Leistungen abzurechnen, die in der Praxis auch erbracht wurden. Damit Pflegekräfte bei Veränderungen des Pflegezustandes ihrer Patienten den abrechnungsfähigen Mehrbedarf erkennen, sollten sie das Leistungskomplex-System („LK-System“) gut kennen und in der Lage sein, verschiedene Pflegeleistungen voneinander abzugrenzen.

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