Die Kompressionstherapie

Autor(en): Kristin Eicher

Venenleiden sind in unserer modernen Gesellschaft eine Volkskrankheit mit steigender Tendenz. Nach wissenschaftlichen Studien weisen schätzungsweise 50 % der Bevölkerung Veränderungen der Beinvenen auf. Davon leiden 15 % an einem chronischen Venenleiden. „Die Beine sollten gewickelt werden.“ So oder ähnlich ist es oft in der Pflege und anderen Bereichen zu hören. Doch was bedeutet das genau? Eine richtige Kompressionstherapie ist nicht einfach nur „Beine wickeln“. Wenn man sich einmal mit dieser Therapieform auseinandergesetzt hat und diese adäquat anwenden kann, bedeutet das, dass die Lebensqualität des Patienten erheblich erhöht werden kann. Sind die Venen geschwächt, funktioniert das vollständige Schließen der Venenklappen nicht. Durch den Defekt des „Rückschlagventils“ kann das Blut nicht mehr zum Herzen gepumpt werden, sondern versackt in den Beinen. Der notwendige Druck muss von außen kommen, Kompression muss also her. Doch wann soll komprimiert werden, und wann nicht? Welcher Druck ist gewünscht, und wie wird er erzielt? Welche Wickeltechniken gibt es? Wann werden Kompressionstrümpfe benutzt? Kompression kann nicht alles erreichen, aber ohne Kompression kann gar nichts erreicht werden! 

Ausgabe 1, 2018 Artikel lesen

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