Die Grundlagen der Tracheostomapflege im Pflegealltag

Autor(en): Saskia Wnuck
Rubrik: Intensivpflege

Der Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) wurde bereits um das Jahr 124 vor Christus das erste Mal durchgeführt. Forschung und Weiterentwicklung machten ihn im 19. Jahrhundert endlich Erfolg versprechend. Trotzdem war noch vor zehn Jahren die Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem Tracheostoma eher die Ausnahme. Aktuelle Fortschritte in der intensivmedizinischen Behandlung sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor führen nun dazu, dass die Versorgung von Patienten mit einem Tracheostoma keine Seltenheit mehr ist. Darum ist es nicht mehr nur für Intensivpflegekräfte von Bedeutung, sich mit der Pflege eines Tracheostomas auszukennen. Auch Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen sollten wissen, wie mit einem Tracheostoma umzugehen und was bei dessen Pflege zu beachten ist. Dabei spielt nicht nur die Reinigung der Trachealkanüle und der umliegenden Haut (peristomale Haut) eine große Rolle. Auch der regelmäßige Wechsel der Kanüle, das Absaugen und die Befeuchtung der Atemluft zählen zu den Pflegeschwerpunkten bei tracheotomierten Patienten und müssen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

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