Bewegungsimpulse für Liegende

Autor(en): Ulrike Kraus,

Nicht umsonst motivieren Sprichworte wie „Sich regen, bringt Segen“ und „Wer rastet, der rostet“ zur Bewegung. Der Mensch ist dazu angelegt, sich zu bewegen. Wer sich bewegt, gestaltet aktiv seinen Alltag mit. Aber was ist mit bettlägerigen Patienten? Ist es wirklich nötig, eine im Bett liegende Person auch noch mit Bewegung zu plagen? Ja! Denn liegt ein Mensch für längere Zeit, ruht der Kreislauf, Muskeln werden abgebaut, Stoffwechselprozesse und die geistige Regsamkeit reduziert. Zudem erhöht langes Liegen die Wahrscheinlichkeit eines Dekubitus (Druckgeschwür). Und Inaktivität bedeutet darüber hinaus mangelnde Teilhabe und somit ist auch das soziale Gefüge betroffen. Wer nicht nur kurze Zeit rastet, sondern (gezwungenermaßen) längere Zeit nahezu regungslos verbringen muss, baut zwangsläufig sowohl auf körperlicher, geistiger als auch sozialer Ebene ab. Die Folgen sind immens. Doch wie kann jemand, der im Bett liegt, aktiviert werden? Im Folgenden werden vielfältige Bewegungsideen vorgestellt, mit denen auch Laien mit kleinen Bewegungsimpulsen dazu beitragen können, den Liegenden Anregungen zu bieten.

Ausgabe 1, 2020 Artikel lesen

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