2. Prophylaxen anwenden – Schwerpunkt Bewegung

Autor(en): Saskia Wnuck

„Ich kann einfach nicht mehr so wie früher“. Diesen Satz hat bestimmt jede Pflegekraft schon einmal von einem Pflegebedürftigen gehört. Meist geht es dabei um Einschränkungen der Beweglichkeit. Oft haben diese immense Folgen für den Alltag der Betroffenen. Sie haben zum Beispiel ein erhöhtes Risiko an einer Thrombose, einem Dekubitus oder einer Kontraktur zu leiden und auch die Gefahr für Stürze ist häufig erhöht. All diese Gefahren haben gemeinsam, dass insbesondere Bewegungsmangel oder Einschränkungen in der Beweglichkeit eine der Hauptursachen für diese Gefahren darstellen. Somit lassen sich auch in den prophylaktischen Maßnahmen viele Gemeinsamkeiten und Überschneidungen finden. Mobilisation könnte als der „Schlüssel“ zur erfolgreichen Prophylaxe gelten. Zugleich gibt es aber auch viele verschiedene Maßnahmen, welche zusätzlich durchgeführt werden können und auch müssen, um die entsprechenden Gefahren zu minimieren. Das Wichtigste ist zu Beginn meist eine individuelle Risikoeinschätzung, um für jeden Menschen die passenden Maßnahmen ableiten zu können.

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