1. Prophylaxen in der täglichen Pflege

Autor(en): Saskia Wnuck

Ein Auftrag von Pflegekräfte in der Altenhilfe ist es, die Gesundheit der ihnen anvertrauten Bewohner und Pflegekunden, so gut es geht, zu erhalten und zu fördern. Die Krankenbeobachtung ist hier eine ganz zentrale Tätigkeit für Pflegefachkräfte, aber auch für Pflegehelfer. Krankenbeobachtung meint die Nachverfolgung vom (körperlichen) Zustand und den Fähigkeiten bzw. deren Verringerung beim Pflegebedürftigen. Durch Prophylaxen werden die körperlichen Fähigkeiten, so lange es geht, ganz oder zumindest teilweise erhalten. Risikoprophylaxen können nicht pauschal „von der Stange“ geplant werden, sondern müssen immer neu an jeden Pflegebedürftigen individuell angepasst werden. Viele der Prophylaxen werden aufgrund der gleichen Ursachen notwendig und hängen somit eng zusammen. Der wichtigste Risikofaktor für verschiedene Pflegeprobleme und somit der Hauptindikator zur Durchführung der meisten Prophylaxen ist die Immobilität des Pflegebedürftigen. Aber auch Flüssigkeitsverluste, Nahrungskarenz und Schmerzen sind wichtige Indikatoren zur Durchführung von Prophylaxen. Deren Maßnahmen sind teilweise sehr ähnlich und überschneiden sich, sodass mitunter durch eine Pflegemaßnahme mehrere Prophylaxen gleichzeitig durchgeführt werden können. Diese Reihe von 3 Lerneinheiten geben einen kompakten Überblick über die häufigsten Prophylaxen in der Pflege, wie sie zusammenhängen und kombiniert werden können.

Ausgabe 2, 2020 Artikel lesen

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